Quartiermeister*in Projektförderung – stimm jetzt für das OPT ab!

Du willst dein Nachbarschaftstheater unterstützen?
Dafür brauchst du nur ein paar Klicks zu machen und eine Email-Adresse.

Denn bei Quartiermeister*in, dem Bier für den Kiez, läuft zur Zeit die Abstimmung, welches soziale Projekt den Zuschlag für eine Förderung bekommt.

Mit dem Geld können wir unsere laufenden Kosten decken, oder etwa wichtige Anschaffungen wie eine neue Leinwand angehen – damit uns und dem Viertel unser schönes Nachbarschaftstheater erhalten bleibt und der Betrieb unterstützt wird.

Also – abstimmen und fleißig Bier trinken (am besten an der OPT-Bar 😉 ), dann haben wir die Chance auf die Quartiermeister*in-Fördermittel.

Hier gehts zur Abstimmung:
http://quartiermeister.org/de/leipzig/projektfoerderung/

Youkali – Ein melancholisch eleganter Chansonabend mit Gedichten der jüdischen Autorin Mascha Kaléko am DO 22.11. um 19 Uhr

Nach dem Stolperstein-Putzen am 09. November in Gedenken an die Familie Federmann an der ehemaligen Reclamstraße 10 setzt das Ost-Passage Theater am kommenden Donnerstag, den 22.11., um 19 Uhr die Pflege jüdischer Kultur fort. Zu Gast ist das Ensemble „Youkali“ aus Dresden.

Youkali, das sind ironische Zärtlichkeit, ungehemmte Lebenslust, melancholische Eleganz : Vier Musikerinnen, die mit Witz, Charme und Gefühl in die Goldenen 20er reisen, fasziniert von sich neu erfindenden Frauen, ihren neuen Rollen- und Selbstverständnissen.

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Zusatzveranstaltung mit dem CCT: „Die Grenzen des Möglichen erweitern“ am DO 29.11. um 19:30 Uhr

Kurzfristig neu auf unserem Spielplan: Die Bertolt Brecht Gastprofessorin Helena Waldmann ist am DO 29.11. um 19:30 Uhr im Ost-Passage Theater zu Besuch. Gemeinsam mit Heike Faude, Prof. Dr. Patrick Primavesi und dem Publikum wird die Tanzregisseurin über ihre Inszenierungen wie feierabend! – das gegengift (2008), BurkaBondage (2009), revolver besorgen (2010) oder Gute Pässe Schlechte Pässe (2017) und die Hintergründe diskutieren.

Der Eintritt ist auf Spendenbasis!

ANDIWONDER: My Own Private Family Porn – zweite Vorstellung am SO 11.11. um 18 Uhr

Wer die erfolgreiche Premiere von „ANDIWONDER: My Own Private Family Porn“ vor ausverkauftem Haus verpasst hat, kann dies diesen SO 11.11. um 18 Uhr zur zweiten Vorstellung nachholen.

Das Stück wirft einen humorvollen und intimen Blick auf verschiedene Identitätsentwürfe von Familie. Wer ist eigentlich der Autor meiner Geschichte(n)? Gehört meine Biografie wirklich mir? Nenne drei Dinge, die du deiner Mutter schon immer einmal sagen wolltest!

 

Es waren unsere Nachbarn …

… die im Zuge der sogenannten „Polenaktion“ am 28. Oktober 1938 von den Behörden nach Polen abgeschoben wurden, bevor sie nach dem Überfall auf Polen interniert und ermordet wurden.

Diesen Freitag, den 09.11.2018, treffen wir uns um 17 Uhr in Gedenken an die vielen Opfer des Nationalsozialismus und zu Ehren der Familie Federmann an den Stolpersteinen Nr. 123 in der Reclamstraße 10 (ehem., heute an der Ecke Weidmannstraße). Wir stellen Kerzen auf (Bitte mitbringen!), putzen gemeinsam die Steine, lesen die kurzen Biographien der Familienangehörigen und hören einige hebräische Lieder, vorgetragen auf einer Harfe.

Kommt zahlreich und lasst uns solidarisch gedenken!

Offener Brief zur Waffenverbotszone auf der Eisenbahnstraße

Keine bürgerrechtsfreie Zone in der Eisenbahnstraße

Mit Empörung mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass die Sächsische Staatsregierung mit Unterstützung der Stadt Leipzig trotz der Bedenken vieler zivilgesellschaftlicher Akteure vor Ort ab dem 05.11.2018 eine sogenannte „Waffenverbotszone“ in der Eisenbahnstraße einrichten wird. Als Teil einer politischen Stimmungskampagne in Vorbereitung auf den sächsischen Landtagswahlkampf 2019 baut sie auf einer jahrelangen Stigmatisierung des Viertels durch Medien und Polizei auf. Mit dem Leipziger Osten soll die „Waffenverbotszone“ in einem der wenigen Stadtgebiete in Sachsen errichtet werden, in dem viele verschiedene Kulturen und Religionen respektvoll und friedlich miteinander zusammenleben. Sie löst die tatsächlichen Problemlagen der Viertel nicht, sondern wird sie vielmehr verschärfen. Wir lehnen die „Waffenverbotszone“ aus folgenden Gründen ab:

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HEUTE SO 28.10. das letzte Mal zu sehen: gender*me version of_

Wer die Tanztheaterproduktion von Milena Gürtler und Gundula Peuthert noch nicht gesehen hat, sollte sich heute überlegen, dies nachzuholen. Letzte Chance, denn eine Wiedeaufnahm ist sehr unwahrscheinlich. Das Stück kreist um die Fragen der Fremd- und Selbstzuschreibung von Geschlechtern und sucht dabei eine ganz eigene Körpersprache zu entwickeln, bedrückend begeisternd bewegend.

„Odyssa“ zu den 3. Tagen der Syrischen Kultur am SA 27.10. 18 Uhr im OPT

Im Rahmen der 3. Tage der Syrischen Kultur in Leipzig gastiert am Samstag, den 27.10., um 18 Uhr der syrische Theatermacher Anis Hamdoun mit seiner Produktion „Odyssa“ bei uns am Haus.

Das Stück erzählt von der verzweifelten Suche Hudas, die gezwungen ist ihr Haus zu verlassen. Dabei flüchtet sie sich in eine tausend Jahre alte Welt voll Hoffnung und Fantasie. „Odyssa“ ist eine persönliche Suche nach Identität, Sicherheit und Zugehörigkeit, basierend auf dem Epos „Odyssee“ von Homer.

Zusätzlich aus aktuellem Anlass: Infoabend zur neuen „Waffenverbotszone Eisenbahnstraße“ – SO 28.10. 20 Uhr

Mit Empörung mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass die Sächsische Staatsregierung in Tateinheit mit der Stadt Leipzig trotz der Bedenken vieler zivilgesellschaftlicher Akteure vor Ort in der Eisenbahnstraße ab dem 05.11.2018 eine sogenannte „Waffenverbotszone“ einrichten wird.

Diese Form der „Stadtentwicklung“ schlägt der soziokulturellen Arbeit der vielen Engagierten ins Gesicht, die sich seit Jahren um ein positiveres Image der betroffenen Viertel bemühen.

Wir interpretieren das als politische Stimmungskampagne der CDU-geführten Staatsregierung in Vorbereitung auf den Wahlkampf 2019 in Sachsen. Offensichtlich passt eines der wenige Stadtgebiete in Sachsen, in dem viele verschiedene Kulturen und Religionen respektvoll und friedlich miteinander zusammenleben, nicht ins Bild einer sächsischen „Wir-sind-Wir“-Ideologie.

Wie auch immer: Wir müssen reden. Was ist zu tun?

Kommt zahlreich am SO 28.10. um 20 Uhr zum Infoabend ins Nachbarschaftstheater in der Konradstraße 27, über ALDI am Rabet.

Mehr Informationen: http://ost-passage-theater.de/spielplan/