Januar
Mi
21
20:00
Sedmikrásky // Tausendschönchen
Kino
Fr
23
20:00
Sparlight Express III - Die Rückkehr! [der Trailer]
Frontalbespaßung
Sa
24
20:00
Sparlight Express III - Die Rückkehr! [der Trailer]
Frontalbespaßung
So
25
19:00
Der schwarze Hund - Depression aus dem Schatten ins Rampenlicht
Figurentheater (ab 16 Jahren)
Mo
26
10:00
Der schwarze Hund - Depression aus dem Schatten ins Rampenlicht
Figurentheater (ab 16 Jahren)
Mi
28
20:00
سكر بنات // Sukkar banat // Caramel
Kino
Do
29
20:00
„Träume in Europa“ - von und mit Wolfram Lotz
Geheimtipp!
Lesung & Gespräch
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Fr
30
20:00
Der Gott des Gemetzels
PREMIERE
Theater
Sa
31
20:00
Der Gott des Gemetzels
Theater
Februar
Mi
04
19:00
BLACK CINEMA: "Audre Lorde – The Berlin Years 1984 – 1992" + Vorfilm
Kino
Fr
06
20:00
Maria und der Vulkan
Theater
Sa
07
20:00
Maria und der Vulkan
Theater
Mi
11
19:00
BLACK CINEMA: „Young Soul Rebels“ & "Dakan“
Kino
Fr
13
20:00
NähmaschinenQuartett: „Times“
Konzert
Sa
14
20:00
Overcoming Trauma - Celebrating Queerness
Drag-Show
Mi
18
19:00
BLACK CINEMA: "SCHWARZ SEHEN – Kurzfilmnacht"
Kurzfilm
Sa
21
20:00
DRAGSCH presents: Gays Are Mad At Me
Postwrestling-Gurkentruppen-Performance
So
22
18:00
Wohnzimmer-Sessions #1
Freier Eintritt
Open Stage & Jam-Session
Mi
25
19:00
BLACK CINEMA: "Assembly"
Kino
Fr
27
19:00
Kunstraum IDEAL & Kino in Bewegung: „LA DUNA – Stefanie Schroeder & Emerson Culurgioni"
Film & Gespräch
>>> PREMIERE | PREMIERE | PREMIERE <<<
Sa
28
18:00
Das Vergessene Kind
Theater für die ganze Familie (ab 10 Jahren)
März
So
01
17:00
Das Vergessene Kind
Theater für die ganze Familie (ab 10 Jahren)
zum Spielpan
Ja, Andrei Iwanowitsch
Veranstaltungsbild

Andrei Iwanowitsch Moiseenko ist einer der letzten Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald und der Zwangsarbeit bei der Firma HASAG in Leipzig. Geboren geboren 1926 in Budjonowka/Oblast Tsсhernihiw, Sowjetunion (heutige Ukraine), wurde er im Alter von 15 Jahren zur Zwangsarbeit nach Leipzig verschleppt – zur HASAG, dem größten Rüstungsbetrieb Sachsens. Anfangs wurde er dort in der Produktion eingesetzt und ölte Maschinenteile, später ergab sich die Möglichkeit dem Fokus der Aufseher ein wenig zu entkommen und in das Ersatzteillager zu wechseln. Da er verdächtigt wurde, Anführer einer Gruppe junger Aufständischer zu sein, steckte man ihn in ein Gestapo-Gefängnis in Leipzig. Tagsüber wurde er zu Arbeitseinsätzen auf Bauernhöfe gebracht, abends wieder zurück ins Gefängnis. So vergingen ungefähr zwei Monate, ohne dass Andrei erfuhr warum er im Gefängnis gelandet war und wie es mit ihm weitergehen würde. Im Mai 1944 schließlich wurde er in das KZ Buchenwald deportiert. Heute lebt Andrei Iwanowitsch in Minsk, Belarus.
Das Filmteam begleitete Andrei Iwanowitsch über ein Jahr mit der Kamera, erntete mit ihm Honig auf seiner Datscha, saß mit seiner Nachbarin bei Wodka und Wurststullen beisammen, fuhr gemeinsam mit ihm und seinem besten Freund Albert Albertowitsch zum 70. Jahrestag der Befreiung Buchenwalds nach Weimar und filmte Andrei in unzähligen Alltagssituationen.
Der Film zeigt einen Menschen, der nicht mit seinem Schicksal hadert, jedem Tag und jedem Menschen mit Neugier begegnet, leidgeprüft aber nicht verbittert. (Farlock, D BY 2018)

Mehr Informationen & Trailer: http://www.andrei-iwanowitsch.de/

Wir zeigen den Film in den Originalsprache auf Russisch mit deutschen Untertiteln.

Nach der Filmvorführung steht Andrei Iwanowitsch Moiseenko gemeinsam mit den Filmemacher:innen zum Zeitzeugen-Gespräch mit dem Publikum bereit.

Das Projekt wird von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) gefördert.


Dauer: 120min
In Kooperation mit: Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Termine