April
Mi
24
20:00
For the Time Being
Film & Gespräch
Fr
26
20:00
Ja, Andrei Iwanowitsch
Geheimtipp!
Film & Gespräch
Sa
27
18:00
KLUB-EVENING: Schnuppern in Gemütlichkeit
Freier Eintritt
Gathering
Mo
29
19:00
Was wäre das für eine Geschichte? - Rassismuskritik & Empowerment im Theater für Junges Publikum
Freier Eintritt
Film & Gespräch
Mai
Mi
01
20:00
Im toten Winkel
Kino
Do
02
20:00
PLAYBACK: Was habe ich mir nur dabei gedacht?
Improvisationstheater
Fr
03
20:00
Backmars Village (Support: Auf Krampf & To Ashes)
Konzert
Sa
04
20:00
FEJ-Geburtstags-GALA
Eintritt frei // Um Spenden wird gebeten
Gathering
Mi
08
20:00
Bodies Bodies Bodies
Kino
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Fr
10
20:00
CRASH
PREMIERE
Theaterperformance
Sa
11
20:00
CRASH
Theaterperformance
So
12
18:00
KLUB-EVENING: Rumhängen…
Freier Eintritt
Klubtreffen
Mi
15
20:00
WESTERN
Kino
Sa
18
20:00
ACULAER
Theater
So
19
20:00
ACULAER
Theater
Mi
22
20:00
The Wanted 18
Kino
Do
23
20:00
TV TOTAL BANAL – immer schön lustig bleiben!
Generalprobe
Theaterperformance
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Fr
24
20:00
TV TOTAL BANAL – immer schön lustig bleiben!
PREMIERE
Theaterperformance
Sa
25
20:00
TV TOTAL BANAL – immer schön lustig bleiben!
Theaterperformance
So
26
18:30
WELTMENSTRUATIONSTAG 2024
Forum & Konzert
Mi
29
19:00
ÇİLİNGİR SOFRASI // A Night in Four Parts
Gathering
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Fr
31
20:00
Heartbreak Hotel
PREMIERE
Theater
Juni
Sa
01
20:00
Heartbreak Hotel
Theater
Fr
07
20:00
Heartbreak Hotel
Theater
zum Spielpan
Ja, Andrei Iwanowitsch
Veranstaltungsbild

Andrei Iwanowitsch Moiseenko ist einer der letzten Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald und der Zwangsarbeit bei der Firma HASAG in Leipzig. Geboren geboren 1926 in Budjonowka/Oblast Tsсhernihiw, Sowjetunion (heutige Ukraine), wurde er im Alter von 15 Jahren zur Zwangsarbeit nach Leipzig verschleppt – zur HASAG, dem größten Rüstungsbetrieb Sachsens. Anfangs wurde er dort in der Produktion eingesetzt und ölte Maschinenteile, später ergab sich die Möglichkeit dem Fokus der Aufseher ein wenig zu entkommen und in das Ersatzteillager zu wechseln. Da er verdächtigt wurde, Anführer einer Gruppe junger Aufständischer zu sein, steckte man ihn in ein Gestapo-Gefängnis in Leipzig. Tagsüber wurde er zu Arbeitseinsätzen auf Bauernhöfe gebracht, abends wieder zurück ins Gefängnis. So vergingen ungefähr zwei Monate, ohne dass Andrei erfuhr warum er im Gefängnis gelandet war und wie es mit ihm weitergehen würde. Im Mai 1944 schließlich wurde er in das KZ Buchenwald deportiert. Heute lebt Andrei Iwanowitsch in Minsk, Belarus.
Das Filmteam begleitete Andrei Iwanowitsch über ein Jahr mit der Kamera, erntete mit ihm Honig auf seiner Datscha, saß mit seiner Nachbarin bei Wodka und Wurststullen beisammen, fuhr gemeinsam mit ihm und seinem besten Freund Albert Albertowitsch zum 70. Jahrestag der Befreiung Buchenwalds nach Weimar und filmte Andrei in unzähligen Alltagssituationen.
Der Film zeigt einen Menschen, der nicht mit seinem Schicksal hadert, jedem Tag und jedem Menschen mit Neugier begegnet, leidgeprüft aber nicht verbittert. (Farlock, D BY 2018)

Mehr Informationen & Trailer: http://www.andrei-iwanowitsch.de/

Wir zeigen den Film in den Originalsprache auf Russisch mit deutschen Untertiteln.

Nach der Filmvorführung steht Andrei Iwanowitsch Moiseenko gemeinsam mit den Filmemacher:innen zum Zeitzeugen-Gespräch mit dem Publikum bereit.


Dauer: 120min
In Kooperation mit: Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Termine
Freitag, 26.04.2024 20:00 Uhr
Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.