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Im Inneren bin ich ein Tiger
Veranstaltungsbild

Die 2000-Generation erlebte eine Welle an neuen Kommunikationsmöglichkeiten, wie kaum eine Generation vor ihr. Man ist überall erreichbar, zwischenmenschlicher Austausch war angeblich noch nie so leicht. Wegziehen bedeutet keinen Kontaktabbruch, Familie, Freunde und Partner sind immer nur einen Anruf entfernt.
Doch mit einem wachsenden Erfahrungsschatz lernt man, dass nicht jede Distanz überwindbar ist. Dass manchmal ein Videocall nicht genug ist, und man am Ende doch nur an einem Ort sein kann. Somit muss man sich entscheiden. Wo möchte man sein und was lässt man zurück?
Wem will man sich nähern und aus wessen Leben ist man bereit, zu verschwinden? Bleibt etwas ein Zuhause, auch wenn man selbst nicht mehr da ist? Im Inneren bin ich ein Tiger beschäftigt sich mit den Konsequenzen des Bleibens und Gehens. Mit der Entfernung und mit der zwischenmenschlichen Distanz. Die es zwar zu überwinden gilt, aber die nicht immer überwindbar ist.
Es ist kalt, es ist kalt, weil die Heizung nicht funktioniert und wo bist du wenn du mich eigentlich wärmen solltest und wo bist du wenn ich langsam verrückt werde, wo bist du. Ich wäre gerne Detektiv

Zwei Figuren versuchen Wege zu finden, sich nah zu sein. Doch je näher sie sich kommen, desto mehr entfernen sie sich von etwas anderem. Durch Mittel wie Film und Musik wird ein Austausch gesucht, der über das Miteinander Sprechen hinausgeht. Alle Vorgänge werden dabei von einem Sprechchor beobachtet und kommentiert.

Es spielen: Peter Waldert Oskar Matussek, Pia Schiel & Gabriel Oberhauser

Regie: Anton Maria Moser & Veronika Illinischna Artibilova
Text: Veronika Illinischna Artibilova
Bühne: Hannah Hinsch


Dauer: 60min
In Kooperation mit: Moser & Artibilova

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