Veranstaltungsbild
Als der Berliner Lehrer Khalil Kriegsbilder aus seiner kurdischen Heimatstadt Cizre zugespielt bekommt, glaubt er in den Videos seine tot geglaubte Schwester zu erkennen. Sein geordnetes Leben gerät aus den Fugen: er versucht um jeden Preis, seine Schwester in Sicherheit zu bringen und die Öffentlichkeit über den brutalen Krieg zu informieren. Doch der Konflikt bleibt nicht auf den Bildschirmen. Der ferne Krieg setzt sich in der Diaspora fort und auf den Berliner Straßen kämpfen türkische und kurdische Demonstrant:innen. Als er schließlich auch Khalils Schulkasse erreicht, realisiert er: es geht darum, sein eigenes Leben in Berlin zu beschützen. Bewegender Spielfilm über einen oft vergessenen Kriegszustand und die zweifelhafte Rolle der Medien. (Hoffmann, D 2021)

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