Veranstaltungsbild
Da sind die zwei Jungen auf dem Schulflur. Es ist still, keiner wird sie hören. Und Eddy grinst - trotz der Schläge. Da sind sie wieder, ihre Worte, Blicke, die Stimmen und die alten Vorwürfe. Szenen aus Eddys Kindheit und Jugend. Die Schornsteine im Nebel. Umrisse der Fabrik, die im Dorf den Takt vorgibt. Die Blicke seines Vaters. Unverständnis und all die Erwartungen, die Eddy nicht erfüllt. Inzwischen findet er Worte, beginnt zu erzählen, von der Armut, der Gewalt. Doch vor allem von einem Begehren, das immer stärker wird. Eddy ist schwul und erinnert sich an die Versuche, sich anzupassen, die Anstrengungen, ein anderer zu werden. Geschichten von Gefühlen der Verzweiflung und von einer Enge, die immer erdrückender wird.

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