Nächster Aufführungszyklus von L.E.dreams startet am Wochenende!

L.E.dreams #4 - cc by Hendrikje DüwelWährend beim Leipziger Lichtfest wieder einmal alle historischen Differenzen in den falschen Pathos einer sich selbst stilisierenden „Heldenstadt“ eingeebnet werden, bietet das Ensemble der gruppe tag auf der Bühne eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Geschichte von 1989 und 2015 an. Samstag und Sonntag in den Cammerspielen, Montag und Dienstag dann im Neuen Schauspiel. Es lohnt sich!

Also sichert euch schnell noch Karten über: karten@ost-passage-theater.de

 

Die Termine noch einmal im Überblick:

Vorstellungen von „L.E.dreams“ am 28.09. und 29.09. entfallen

Leiderleider gibt es einen krankheitsbedingten Ausfall innerhalb des Ensembles der gruppe tag, der nicht zu kompensieren ist. Die Vorstellungen am 28.09. und 29.09. im Neuen Schauspiel Leipzig müssen deshalb ausfallen. Um Ersatz wird sich bemüht.

Ungefährdet sind alle anderen Vorstellungen. Hier noch einmal die Termine:

  • 10.10. und 11.10.20 Uhr in den Cammerspielen Leipzig (Kochstr. 132)
  • 12.10. und 13.10.20 Uhr im Neuen Schauspiel Leipzig (Lützner Str. 29)
  • 27.10.20 Uhr in der Moritzbastei (Universitätsstr. 9)

Kartenvorbestellungen über:
karten@ost-passage-theater.de
oder direkt über die jeweiligen Bühnen

 

gruppe tag präsentiert am 26.09. in Welturaufführung: „L.E.dreams“

Logo_farbig_mit_Rand_großWährend das Sommerloch träge vor sich hin gähnte und die Stadt mit schwülem Atem gefangen hielt, verschluckte es doch glatt alle Kulturaktivität in Leipzig, wie jedes Jahr. Wirklich alle? Selbstverständlich nicht. Denn in der Freien Szene rumort es! Für die Woche vom 21.-27. September 2015 ist ein großer Kongress geplant: kultur | standort.bestimmung. Diskutiert werden sollen die derzeitigen strukturellen Rahmenbedingungen und die Tragfähigkeit zukunftsweisender Perspektiven der Kunst- und Kulturproduktion in Leipzig. Anmelden können mann&frau sich hier. Das Programm umfasst nicht nur mehrere Panel zu unterschiedlichen Themenbereichen, sondern auch ein rahmengebendes Kulturfestival, an welchem sich die Initiative Ost-Passage Theater mit einer großen Neuproduktion unter Federführung des freien Ensembles der gruppe tag beteiligen wird.

Nachdem die Autorin Gisela Kohl-Eppelt am 09.07. mit ihrer Kurzgeschichte „Ein kleines Blatt vom Baum der Geschichte“ den Autorenwettbewerb „Leipzig – Die utopische Kommune“ gewinnen konnte, hat der Dramaturg Daniel Schade keine sieben Wochen später eine Bühnenfassung vorgelegt, die sich an der Erzählung orientiert. „Um die literarische Qualität der Kurzgeschichte weitestgehend zu erhalten, haben wir sie in ein komplexes Beziehungsfeld eingebettet und mit einer losen Szenenfolge analogisch verknüpft, die Leipzig in 2015 abbilden soll. Dadurch entsteht ein Wechselspiel zwischen der Handlung 1987-1992 und heute, welches Kontinuitäten aufdeckt, aber auch Differenzen markiert. Die Textarbeit war für mich eine Reise zurück zu meinen biographischen Wurzeln, aber auch durch meine liebgewonnene Wahlheimat Leipzig.“

L.E.dreams - Motiv mit TitelnDie Proben sind bereits in der heißen Phase und der Titel steht: „L.E.dreams – Ein episches Schauspiel aus dem Herzen einer Stadt | Ohne Helden. Die Premiere und Welturaufführung findet am 26.09.2015 um 20 Uhr im Neuen Schauspiel Leipzig (Lützner Straße 29) statt.

Karten können über folgende E-Mail-Adresse vorbestellt werden: karten@ost-passage-theater.de. Der Preis pro Karte beträgt 9,- / 6,- Euro (voll / ermäßigt).

Weitere Informationen zum Stück und alle Aufführungstermine finden sich auf der Projektseite.

Einige Einblicke hinter die Kulissen gestattet unser Facebook-Auftritt zum Projekt.

Gisela Kohl-Eppelt gewinnt den Großen Autorenwettbewerb

Die Siegerin Frau Gisela Kohl-Eppelt - cc by Robert RaithelAm letzten Donnerstag, den 09.07.2015, war es endlich soweit. Rund 60 Gäste erwarteten im Pöge-Haus gespannt, für welchen Beitrag sich die Jury des Autorenwettbewerbes „Leipzig – Die utopische Kommune“ entschieden hatte. Wenig später strahlte die Gewinnerin gelöst, als Andrea Hensel vom Institut für Theaterwissenschaft feierlich verkündete: „The winner is: Frau Gisela Kohl-Eppelt“ mit ihrer Geschichte „Ein kleines Blatt vom Baum der Geschichte oder Frau Grau sieht rot“. Der gut gearbeitete Text, dessen Handlung zur Wendezeit ’89 spielt, so die einhellige Meinung der Jury – zu der neben Frau Hensel auch Frau Dr. Christel Hartinger, Prof. Dr. Günther Heeg und Daniel Schade gehörten – bestach vor allem dadurch, dass es der Autorin gelang, eine ganz persönliche Geschichte zu erzählen, durch die die Zeitgeschichte gleichzeitig unaufdringlich durchschimmere. „Das kann gelingen, muss es aber nicht.“, so Hensel. Der Text habe weiterhin einen besonderen Abstand zu den handelnden Personen, „Distanz ohne zu denunzieren und ohne sich gängiger Cliches zu bedienen“. Außerdem käme die Textstruktur, deren häufige Brüche und Ortswechsel die Geschichte noch Jury-Entscheidungverdichten, der geplanten Dramatisierung besonders entgegen.

Anschließend tröstete Frau Dr. Hartinger die Autor/-innen, deren Beiträge das Nachsehen hatten, und versprach, jeden eingereichten Text persönlich zu besprechen, sofern der Autor oder die Autorin daran Interesse hätten.

Pressefoto#01_LuK-Siegerehrung_09.07._Preisübergabe_cc_by_Robert_RaithelDaraufhin übergab Herr Thomas Loest von der Elke und Thomas Loest Stiftung die Siegprämie und gratulierte herzlich der Siegerin, die mehr als erfreutPressefoto#02_LuK-Siegerehrung_09.07._Glückliche_Siegerin_cc_by_Robert_Raithel war über die besondere Ehrung.



Wenig später verdunkelte sich der Raum und über diePressefoto#04_LuK-Siegerehrung_09.07._Was_wir_nicht_wussten_cc_by_Robert_Raithel Leinwand flimmerte ein Streifzug durch das Leipzig von Heute, während der Wettbewerbsbeitrag „Was wir nicht wussten“ von Helma Ritter vorgelesen wurde.

Pressefoto#05_LuK-Siegerehrung_09.07._Fete_im_Punkthochhaus_cc_by_Robert_RaithelDanach bewegte sich das Publikum in Richtung Ost-Passage Theater, um sich nach einer kurzen Begegnung mit einem Wanderprediger plötzlich in einem typischen Grundriss einer Hochhaus-Wohnung der ehem. DDR wiederzufinden. „Fete im Punkthochhaus“ – ein Wettbewerbsbeitrag von Reinhard Bernhof Gott im Himmel - cc by Robert Raithelwurde hier in Auszügen szenisch gelesen, während das Publikum sich als Partygäste bei Sekt und Knabbereien wohlfühlen konnte. Höhepunkt war der Auftritt Gottes, der beständig an der rechten Einrichtung seines Homo-Sapiens-Projektes zweifelte.

Pressefoto#06_LuK-Siegerehrung_09.07._Draussen_cc_by_Robert_RaithelIm Anschluss führte der Weg des Publikums weiter, auf den Neustädter Markt zurück, wo im Schatten der Heilig Kreuz Kirche eine Wagenplatz-Szenerie vorbereitet war. Szenisch gelesen wurde nun der Wettbewerbsbeitrag „Draußen“ einer namenlosen Autorin. Das Publikum tauchte ein in die besondere Atmosphäre des Lebens unter dem freiem Himmel und wurde Teil der komplizierten Entscheidungen, die die Platzgemeinschaft auf ihren PlenaInformationen zu Wagenplätzen zu fällen hatte. Gleichzeitig konnten sich die Gäste Informationszettel zur Geschichte der Wagenplätze von der Wäscheleine angeln und Hintergründe nachlesen, die das wissenschaftliche Begleitseminar des Projektes vorbereitend recherchiert hatte.

Pressefoto#07_LuK-Siegerehrung_09.07._NIL_cc_by_Daniel_SchadeIn gelöster Stimmung endete der rundum gelungene Abend. Ein Teil des Publikums verstreute sich, während der Rest zurück im Pöge-Haus den Klangwelten des Improvisationsnetzwerkes NIL (Radiolux und Gäste) zu lauschen begann.

„Einer der magischen Momente des Kunstfestes Neustadt“ urteilte Stefan Kausch vom veranstaltetenden Pöge-Haus. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Autorenwettbewerb: Sieger/-in steht fest – Ehrung am 09.07.2015

LuK-Flyer Motiv von Felix AlmesLeipzig – Die utopische Kommune:           Die Jury hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, und aus den eingesandten Kurzgeschichten die aus ihrer Perspektive beste ausgewählt. Alle teilnehmenden Autor/-innen werden in Kürze auf dem Postweg informiert.

Auf wen die Wahl letztendlich gefallen ist, wird allerdings erst zur Ehrung des Siegers oder der Siegerin öffentlich bekannt gegeben:

  • WANN? am 09.07.2015 um 19 Uhr
  • WO? im Pöge-Haus (Hedwigstraße 20)

Nach einem kurzen Grußwort von Herrn Matthias Sterba (Projektleitung) wird ein Mitglied der Jury die Entscheidung verlesen. Anschließend wird Herr Thomas Loest von der Elke und Thomas Loest Stiftung die Siegprämie überreichen.

Um zusätzlich den Wettbewerb und die teilnehmenden Autor/-innen zu würdigen, finden danach szenische Lesungen von drei weiteren Wettbewerbsbeiträgen (in Auszügen) statt:

gegen 19:30 Uhr „Was wir nicht wussten“ – Eine Video-Installation nach der gleichnamigen Erzählung von Helma Ritter – Irgendwann nach ‘89: Die Entlassungswelle schwappt über Leipzig. Mittendrin streifen Steffi und Ulrich auf der Suche nach neuen Perspektiven durch ihre liebgewonnene Stadt.

gegen 20:00 Uhr „Fete im Punkthochhaus“ – Eine Lecture Performance nach der gleichnamigen Erzählung von Reinhard Bernhof – Eine Party am Rande der Zeit, mitten in einer frisch entstehenden Neubausiedlung zu Leipzig. Hammerharter Kaffee und Sex auf dem Ausläufer der VEB Teppichwerke Wurzen führen zum göttlichen Zwiegespräch und der Einsicht: Irgendetwas stimmt nicht mit diesem Homo-Sapiens-Projekt.

gegen 20:30 Uhr „Draußen“ – Eine Lecture Performance nach der gleichnamigen Erzählung von Sophie Bouchbouk – Leipziger Wagenplatz-Romantik am Busen der Natur. Die Gemeinschaft steht am Scheideweg, denn nicht immer ist das Leben da draußen so harmonisch. Viele Entscheidungen sind zu fällen. Aber wer entscheidet was?

Für die letzten beiden Lesungen wandert das Publikum an nahegelegene Orte in der Nachbarschaft. Ab 21 Uhr klingt der Abend dann bei Kaltgetränken und Häppchen mit Sounds des Improvisations-Netzwerkes „NIL Experimental Stage“ (Radiolux und Gast) im Pöge-Haus aus.

Die gesamte Veranstaltung findet im Rahmen des Kunstfestes Neustadt 2015 statt. Jedermann und jedefrau ist herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei!

Großer Autorenwettbewerb 2015

Logo LuK 2015Achtung! Aufgehorcht, hingeguckt, und mitgeschrieben!

Das freie Ensemble der gruppe tag, dass mit der Initiative Ost-Passage Theater assoziiert ist, hat zusammen mit dem Kulturamt Leipzig, der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der Initiative Leipzig+Kultur und weiteren Kooperationspartnern ein neues Projekt unter dem Titel „Leipzig – Die utopische Kommune“ gestartet. Anlässlich des 1000jährigen Jubiläums der Stadt loben wir einen Großen Autorenwettbewerb zum Thema konkreter Utopien von 1989 – 2015 aus.

Uns interessiert, welches Neue aus dem „Noch-Nicht-Gewordenen“ von den Leipziger/-innen in der Folge von 1989 bis heute antizipiert wurde und an welchen Orten es sich als konkret Mögliches kristallisierte? Welche Menschen besuchten diese Orte, was inspirierte und bewegte sie? Welche Konflikte und Kämpfe mussten bestritten werden? Was ging verloren, was wurde gewonnen? Welche Geschichten haben sich letztlich wirklich zugetragen und welche lassen sich in diesem Kontext entspinnen? Wir suchen nach Autor/-innen, die sich für diesen Themenkreis interessieren und engagieren, und uns dabei helfen, diesen Teil der Stadtgeschichte besser auszuleuchten. Profession und Alter, Textlänge und stilistische Qualität sind dabei nicht so entscheidend, wie die Liebe zur Stadt und die Lust am Schreiben.

Interessiert? Dann können Sie uns ab sofort Ihre ganz eigene Leipziger Kurzgeschichte (max. 35.000 Zeichen) schicken.

Eine Fachjury wird im Mai/Juni den besten Wettbewerbsbeitrag auswählen und die Elke und Thomas Loest Stiftung prämiert den Sieger oder die Siegerin mit 500 Euro Preisgeld. Außerdem wird der Siegerbeitrag von der gruppe tag über den Sommer in einer Kolaboration von Laien, Amateuren und Profis dramatisiert, inszeniert und schließlich im Rahmen des Kulturkongresses „Kultur|Standort.Bestimmung“ Ende September uraufgeführt. Zudem werden 8-12 der besten Wettbewerbsbeiträge beim Engelsdorfer Verlag in einer Anthologie Leipziger Kurzgeschichten veröffentlicht.

Genauere Informationen zur ausführlichen Ausschreibung, den Teilnahmebedingungen und zur Anmeldung zum Wettbewerb finden Sie auf der Projektseite. Einsendeschluss: 07. Mai 2015 (Postausgangsstempel)

Die Initiative Ost-Passage Theater wünscht Ihnen ansonsten zusammen mit allen Kooperationspartnern ein Frühjahr voll kreativer Inspiration und viel Erfolg im Wettbewerb.

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!

Unser-Facebookauftritt zum Projekt.

Free Syrian Angst – Gastspiel in Dresden!

Das erste Auswärtsspiel des in Leipzig bisher ausverkauften Stücks!

In einer Collage von szenischen Bildern erzählt das freie Ensemble syrischer Flüchtlinge, das sich 2014 in Leipzig zusammenfand, von ihrem eigenen Zwiespalt zwischen Heimat und Fremde, zwischen der Flucht nach vorn und dem Blick zurück, zwischen Exil und Verantwortung. Aus biographischen Bruchstücken und einigen musikalischen Elementen ist dabei auch ein kleines Stück politisch-dokumentarisches Theater erwachsen. In 60 Minuten ohne Pause. You are welcome!

Eintrittspreis: 8,- Euro und 5,- Euro ermäßigt

Kartenvorbestellungen bitte nur über das Projekttheater Dresden!

 

Free Syrian Angst“ ist eine Theaterproduktion der Initiative Ost-Passage Theater in Kooperation mit dem soziokulturellen Zentrum „Die VILLA“ und dem Müzik-Stüdyo.74, mit freundlicher Unterstützung von gruppe tag und DramaVision, gefördert im Rahmen des Projektes „Zwischen Exil und Verantwortung“ vom Fonds Soziokultur und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Zakwan Khello: Schmerz und Hoffnung

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG im Rahmen des Projektes „Kunst und Willkommenskultur zwischen Exil und Verantwortung“

JAN 30 AUZakwan Khello: Schmerz und HoffnungPöge-Haus e.V. in Kooperation mit Ost-Passage Theater (OPT) und Internationale Frauen Leipzig e.V.

Eröffnung: 30.01.2015, 19 Uhr
Pöge-Haus, Hedwigstraße 20

mit Podiumsdiskussion
Krieg zeigen – Kunst instrumentalisieren?
Das Spannungsverhältnis zwischen Kunst und Politik in Konflikten

mit:
Verena Landau, Künstlerin und Kunstpädagogin, Pöge-Haus e.V., Leipzig
Tarek Khello, Journalist, Bruder des Künstlers Zakwan Khello, Leipzig/Aleppo
Lene Albrecht, Kuratorin OFF-Stimmmen-Festival, Leipzig/Berlin
Michael Touma, Maler, Medienkünstler und Schriftsteller, Leipzig/Haifa
Moderation: Thyra Veyder-Malberg, Journalistin, Leipzig

Ausstellung vom 30.01. – 26.02.2015

Öffnungszeiten:
Pöge-Haus, Hedwigstraße 20
Do.-Sa.: 16-19 Uhr
So.: 14-18 Uhr

Bürgertreff Konradstraße 60a
Mittwoch: 13-16 Uhr
Donnerstag: 10-16 Uhr
Freitag: 10-17 Uhr

Und nach Vereinbarung!

Organisation: Pöge-Haus e.V. in Kooperation mit Ost-Passage Theater (OPT) und Internationale Frauen Leipzig e.V.

Projektteam:

Unterstützung: Herbert-Wehner-Bildungswerk, Weiterdenken – Heinrich-Böll Stiftung Sachsen, FSR Geschichte

Weitere Infos unter: http://verein.pöge-haus.de/

IST SYRIEN NOCH ZU RETTEN!?

Diskussionsveranstaltung – Ist Syrien noch zu retten?!

Die Syrische Zivilgesellschaft zwischen Krieg, dschihadistischem Terror und diktatorischer Unterdrückung

In Syrien und den Nachbarstaaten handelt es sich nach UN-Angaben um die schlimmste humanitäre Situation im noch jungen 21. Jahrhundert. Aber wie konnte es dazu kommen? Welche „Syrienhilfe“ hat es seit den ersten Aufständen gegeben, welche Hilfe muss in Zukunft aus der deutschen Zivilgesellschaft heraus organisiert werden und warum ist die Solidarität hierzulande bisher so gering? Wir geben zuerst ein Bild der aktuellen Lage in den verschiedenen Regionen Syriens, um dann gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteuren aus Leipzig, die sich schon länger im Bereich der „Syrienhilfe“ engagieren, jenseits von UN-Kontingenten und Waffenlieferungen darüber zu diskutieren, welche konkreten Möglichkeiten im Moment bestehen, den Menschen in und aus Syrien zu helfen.

Es diskutieren:

Es moderiert:

  • Karola Kunkel

WANN? Sonntag, 14.12.2014 – 19 Uhr

WO? UT Connewitz

.Der Eintritt ist frei.

Ist Syrien noch zu retten?“ ist eine Veranstaltung der Initiative Ost-Passage Theater in Kooperation mit dem soziokulturellen Zentrum „Die VILLA“ und Adopt a revolution, mit freundlicher Unterstützung von gruppe tag und DramaVision, gefördert im Rahmen des Projektes „Zwischen Exil und Verantwortung“ vom Fonds Soziokultur und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.