L.E.dreams – Zusatzvorstellung am 06.02. um 20 Uhr im Schauspiel Leipzig (Diskothek)

L.E.dreams #2 - cc by Hendrikje DüwelIm September 2015 mussten gleich drei Vorstellungen krankheitsbedingt ausfallen. Nun hebt sich dank der solidarischen Hilfe der Kolleg/-innen vom Schauspiel Leipzig für das Stück „L.E.dreams“ noch einmal der Vorhang. Und zwar am Samstag, den 06.02., um 20:00 Uhr in der Diskothek des Schauspielhauses (Bosestraße 1, Ecke Dittrichring).

Kartenvorbestellungen über das Schauspiel und/oder besucherservice@schauspiel-leipzig.de bzw. 0341 / 12 68 168

Preise: 9,- Euro voll und 5,- Euro ermäßigt

Weitere Informationen zum Stück.

ALLE UNSERE TRÄUME – Ausstellungsende

Alle unsere Träume - cc by Felix AlmesAm Freitag, den 20.11., endet ab 18 Uhr die Ausstellung „Revolution und Wandel im Leipziger Osten“ im Pöge-Haus. Wer also noch keine Zeit gefunden hat, sollte diese schnell aus dem Hut zaubern. Neben zehn persönlichen Interviews mit Zeitzeug/-innen, die die Filmemacherin Kathrin Lemcke zusammen getragen hat, präsentiert die Ausstellungsagentur Zeitläufer das über den Sommer gesammelte Material zum Thema. Außerdem wird ein Audiowalk der Künstlerin Diana Wesser zu den „Keimzellen“ der Transformationsbewegung im Viertel angeboten. Begleitend ergänzt wurde das Programm der Ausstellung durch mehrere Lesungen, Filmvorführungen und Vorträge bzw. Diskussionen. Auch die Initiative Ost-Passage Theater beteiligt sich zur Finissage wieder mit einer kleinen szenischen Lesung zeithistorischer Dokumente. Also hingeschaut!

ALLE UNSERE TRÄUME – Ausstellungseröffnung am 14.10. – 18 Uhr im Pöge-Haus

Alle unsere TraeumeVor allem der nahe Leipziger Osten war in den Jahren der gesell-schaftlichen Transformation und in der Umbruchszeit 1989/90 aufgrund seiner hohen Kneipendichte ein Kristallationspunkt einer sich gegen das DDR-Regime politisierenden Bevölkerung, zwischen Alltagsfrust und Verfall, großer Freiheit und kleinem Glück. Unzählige Träume nahmen hier ihren Anfang und fanden wenig später ihr jähes Ende. Das Team vom Pöge-Haus hat deshalb über den Sommer 2015 Materialien und Dokumente zusammengetragen, in denen diese Träume eingeschrieben sind.

Am Mittwoch, den 14.10., öffnet nun ab 18 Uhr die Ausstellung zum Thema ihre Pforten und wird bis 20.11.2015 zu sehen sein. Neben zehn persönlichen Interviews mit Zeitzeug/-innen, die die Filmemacherin Kathrin Lemcke zusammen getragen hat, präsentiert die Ausstellungsagentur Zeitläufer das gesammelte Material. Außerdem wird ein Audiowalk der Künstlerin Diana Wesser zu den „Keimzellen“ der Transformationsbewegung im Viertel angeboten. Begleitend ergänzt wird das Programm der Ausstellung durch mehrere Lesungen, Filmvorführungen und Vorträge bzw. Diskussionen.

Zur Eröffnung und zur Finissage beteiligt sich die Initiative Ost-Passage Theater mit einer kleinen szenischen Lesung politischer Texte zur Wendezeit.

 

Nächster Aufführungszyklus von L.E.dreams startet am Wochenende!

L.E.dreams #4 - cc by Hendrikje DüwelWährend beim Leipziger Lichtfest wieder einmal alle historischen Differenzen in den falschen Pathos einer sich selbst stilisierenden „Heldenstadt“ eingeebnet werden, bietet das Ensemble der gruppe tag auf der Bühne eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Geschichte von 1989 und 2015 an. Samstag und Sonntag in den Cammerspielen, Montag und Dienstag dann im Neuen Schauspiel. Es lohnt sich!

Also sichert euch schnell noch Karten über: karten@ost-passage-theater.de

 

Die Termine noch einmal im Überblick:

Vorstellungen von „L.E.dreams“ am 28.09. und 29.09. entfallen

Leiderleider gibt es einen krankheitsbedingten Ausfall innerhalb des Ensembles der gruppe tag, der nicht zu kompensieren ist. Die Vorstellungen am 28.09. und 29.09. im Neuen Schauspiel Leipzig müssen deshalb ausfallen. Um Ersatz wird sich bemüht.

Ungefährdet sind alle anderen Vorstellungen. Hier noch einmal die Termine:

  • 10.10. und 11.10.20 Uhr in den Cammerspielen Leipzig (Kochstr. 132)
  • 12.10. und 13.10.20 Uhr im Neuen Schauspiel Leipzig (Lützner Str. 29)
  • 27.10.20 Uhr in der Moritzbastei (Universitätsstr. 9)

Kartenvorbestellungen über:
karten@ost-passage-theater.de
oder direkt über die jeweiligen Bühnen

 

L.E.dreams feiert große Premiere

L.E.dreams #1 - cc by Hendrikje DüwelAls das Licht im ausverkauften Saal des Neuen Schauspiel Leipzig kurz nach 20 Uhr langsam ausgeht, warten 126 Gäste gespannt auf die ersten Szenen. Endlich Premiere! Nach fünf Wochen intensiver Probenarbeit, bei der das Theaterkollektiv der gruppe tag in allen künstlerischen Teilbereichen, vom Bühnenbild (Felix Almes) über die Masken und Kostüme (Melanie Sterba), die Video- und Tontechnik (Daniel Schmidt) bis hin zum darstellenden Spiel des sechsköpfigen Bühnenensembles (Astrid Kohlhoff, Florian Rast, Isa Flaccus, Daisy Kratz, Thalja Tebraak, Christopher Brandt) an die Grenzen des Machbaren ging, kann sich die Gesamtkomposition unter der Regie des Theatermachers Matthias Sterba sehen lassen. L.E.dreams #2 - cc by Hendrikje DüwelAuf zwei Ebenen erzählt „L.E.dreams“ von Leipzig 1989 und 2015 und sucht dabei nach den Verbindungslinien, Brüchen, Kontrasten, Ähnlichkeiten von Damals und Heute. Die Kurzgeschichte „Ein kleines Blatt vom Baum der Geschichte“ der Siegerin des Autorenwettbewerbes, Frau Gisela Kohl-Eppelt, bildet die historische Grundlage. Sie erzählt von kleiner Liebe in den letzten Jahren der untergehenden DDR, Republikflucht, gescheiterter Familienzusammenführung, den Wirren der Wende. Kühl, distanziert und dem überbordenden Pathos der Bananen-Enthusiasten entgegen. Die Zeitgeschichte schimmert durch das individuell Erlebte hindurch, der Einzelne wandelt durch sie, taumelnd, strauchelnd, traumtanzend; rafft sich zusammen, ihr entgegen. Das Besondere: Die Geschichte von Kohl-Eppelt bleibt in der literarischen Dichte der Prosa erhalten, wird in die Bühnenhandlung eingespielt, gelesen und vorgetragen. L.E.dreams #3 - cc by Hendrikje DüwelDazwischen blitzt die Aktualität des Jahres 2015 in Leipzig immer wieder auf. Eine WG im Mietkampf, eine junge Generation auf der Suche nach ihrem utopischen Horizont zwischen Patchwork- und Wahlfamilie, hin und her gerissen von historischer Mission und individuellem Begehren, eingespannt in unhintergehbare ökonomische Verhältnisse. Auf der anderen Seite eine Generation, die sich im „Dunkeldeutschland“ des wilden Ostens verloren hat, wieder montags demonstriert, und ein Oberbürgermeister, der den Mut aufbringt, in der Frage der Flüchtlingsunterbringung neue Wege zu gehen. L.E.dreams #5 - cc by Hendrikje DüwelNichts bleibt ungebrochen. Dramaturg Daniel Schade führt das Publikum während der knapp 100 Minuten ohne Pause auch zu den ideologischen Wurzeln der jungen sozialistischen Republik zurück. Zitiert werden Toller, Müller, Nietzsche, Goethe, Adorno und vor allem Ernst Bloch. Dessen humanistisch-optimistischer Glaube an den Menschen und seine inneren Kräfte, die Welt zur Besserung anzuhalten, wird kritisch ausgestellt. „Das Prinzip Hoffnung“ des Philosophen, der von 1949-1961 in Leipzig lebte, ist allgegenwärtig.
Auch wenn das bunte Treiben auf der Bühne bisweilen an eine Überforderung des Publikums heranreicht, bietet die gruppe tag mit „L.E.dreams“ wieder ein ästhetisch dichtes Gesamtkunstwerk, das den einzelnen Zuschauer/-innen viel Raum für eigene Interpretationen lässt. Herausragend wirbelt das sechsköpfige Ensemble durch die Vielzahl der aufgebotenen Rollen und begeistert die Gäste durch vielseitige Wandlungen, Blitzumzüge und präzise Rollenskizzen. Der Applaus hält am Ende lange an. Die anwesende Autorin Gisela Kohl-Eppelt ist glücklich. Wenige Stunden später schreibt sie via Facebook: „Das war eine wunderbare Vorstellung! Ich fühlte mich wie ein kleiner König so als Ehrengast. Es gab viel zu schauen und gespielt wurde einfach fantastisch, es kam keinen Moment Langeweile auf, Das Bühnenbild, die optischen Effekte, die Kostüme, alles überraschend und schön – in Gedanken schüttle ich allen die Hände und murmele. Dankedankedanke.

Die nächste Vorstellung findet bereits am heutigen Sonntag, den 27.09., wieder um 20 Uhr im Neuen Schauspiel Leipzig statt.

Weitere Vorstellungen:L.E.dreams #6 - cc by Hendrikje Düwel
28.09./29.09. u. 12.10./13.10. – jeweils 20 Uhr im Neuen Schauspiel Leipzig (Lützner Str. 29)
10.10. und 11.10. – 20 Uhr in den Cammerspielen Leipzig (Kochstr. 132)
27.10. – 20 Uhr in der Moritzbastei (Universitätsstr. 9)

 

Eintrittspreis:
9,- Euro voll und 6,- Euro ermäßigt

Kartenvorbestellungen über:
karten@ost-passage-theater.de
oder direkt über die jeweiligen Bühnen

Buchvorstellung und Lesung von „Leipzig – Die utopische Kommune 1989 – 2015“

Pressebild #1 - Buchvorstellung Leipzig - Die utopische Kommune, cc by Nicola SchäferEndlich ist es soweit! Der Sammelband zum Projekt „Leipzig – Die utopische Kommune“ erscheint. Die Buchvorstellung und Lesung aus „Leipzig – Die utopische Kommune 1989-2015“ findet am Dienstag, den 22.09., um 20 Uhr im kleinen Saal der Rosa Luxemburg Stiftung Sachsen (Harkortstraße 10, 1.Etg.) im Rahmen des Kongresses kultur | standort.bestimmung statt. Die Herausgabe des Buches erfolgt in Kooperation mit dem Engelsdorfer Verlag und begleitet das Projekt „Leipzig – Die utopische Kommune“ im literarischen Bereich. Außerdem bildet die Anthologie den Abschluss des großen Autorenwettbewerbes auf der Suche nach Leipziger Kurzgeschichten, den wir zusammen mit der Elke und Thomas Loest Stiftung im Frühjahr ausgelobt hatten. Die Leipziger Erzählung „Ein kleines Blatt vom Baum der Geschichte“ der Siegerin des Wettbewerbes, Frau Gisela Kohl-Eppelt, wird an diesem Abend von der Autorin selbst vorgelesen. Der Eintritt ist frei.

L.E.dreams - Motiv mit TitelnUnd nicht vergessen sich Karten unter karten@ost-passage-theater.de für L.E.dreams vorzubestellen. Das Theaterstück feiert am 26.09. um 20 Uhr im Neuen Schauspiel Leipzig (Lützner Straße 29) Premiere und wird sich theatral mit der Kurzgeschichte von Kohl-Eppelt auseinandersetzen. Anschließend lädt das gesamte Team zur Premierenfeier.

gruppe tag präsentiert am 26.09. in Welturaufführung: „L.E.dreams“

Logo_farbig_mit_Rand_großWährend das Sommerloch träge vor sich hin gähnte und die Stadt mit schwülem Atem gefangen hielt, verschluckte es doch glatt alle Kulturaktivität in Leipzig, wie jedes Jahr. Wirklich alle? Selbstverständlich nicht. Denn in der Freien Szene rumort es! Für die Woche vom 21.-27. September 2015 ist ein großer Kongress geplant: kultur | standort.bestimmung. Diskutiert werden sollen die derzeitigen strukturellen Rahmenbedingungen und die Tragfähigkeit zukunftsweisender Perspektiven der Kunst- und Kulturproduktion in Leipzig. Anmelden können mann&frau sich hier. Das Programm umfasst nicht nur mehrere Panel zu unterschiedlichen Themenbereichen, sondern auch ein rahmengebendes Kulturfestival, an welchem sich die Initiative Ost-Passage Theater mit einer großen Neuproduktion unter Federführung des freien Ensembles der gruppe tag beteiligen wird.

Nachdem die Autorin Gisela Kohl-Eppelt am 09.07. mit ihrer Kurzgeschichte „Ein kleines Blatt vom Baum der Geschichte“ den Autorenwettbewerb „Leipzig – Die utopische Kommune“ gewinnen konnte, hat der Dramaturg Daniel Schade keine sieben Wochen später eine Bühnenfassung vorgelegt, die sich an der Erzählung orientiert. „Um die literarische Qualität der Kurzgeschichte weitestgehend zu erhalten, haben wir sie in ein komplexes Beziehungsfeld eingebettet und mit einer losen Szenenfolge analogisch verknüpft, die Leipzig in 2015 abbilden soll. Dadurch entsteht ein Wechselspiel zwischen der Handlung 1987-1992 und heute, welches Kontinuitäten aufdeckt, aber auch Differenzen markiert. Die Textarbeit war für mich eine Reise zurück zu meinen biographischen Wurzeln, aber auch durch meine liebgewonnene Wahlheimat Leipzig.“

L.E.dreams - Motiv mit TitelnDie Proben sind bereits in der heißen Phase und der Titel steht: „L.E.dreams – Ein episches Schauspiel aus dem Herzen einer Stadt | Ohne Helden. Die Premiere und Welturaufführung findet am 26.09.2015 um 20 Uhr im Neuen Schauspiel Leipzig (Lützner Straße 29) statt.

Karten können über folgende E-Mail-Adresse vorbestellt werden: karten@ost-passage-theater.de. Der Preis pro Karte beträgt 9,- / 6,- Euro (voll / ermäßigt).

Weitere Informationen zum Stück und alle Aufführungstermine finden sich auf der Projektseite.

Einige Einblicke hinter die Kulissen gestattet unser Facebook-Auftritt zum Projekt.

Gisela Kohl-Eppelt gewinnt den Großen Autorenwettbewerb

Die Siegerin Frau Gisela Kohl-Eppelt - cc by Robert RaithelAm letzten Donnerstag, den 09.07.2015, war es endlich soweit. Rund 60 Gäste erwarteten im Pöge-Haus gespannt, für welchen Beitrag sich die Jury des Autorenwettbewerbes „Leipzig – Die utopische Kommune“ entschieden hatte. Wenig später strahlte die Gewinnerin gelöst, als Andrea Hensel vom Institut für Theaterwissenschaft feierlich verkündete: „The winner is: Frau Gisela Kohl-Eppelt“ mit ihrer Geschichte „Ein kleines Blatt vom Baum der Geschichte oder Frau Grau sieht rot“. Der gut gearbeitete Text, dessen Handlung zur Wendezeit ’89 spielt, so die einhellige Meinung der Jury – zu der neben Frau Hensel auch Frau Dr. Christel Hartinger, Prof. Dr. Günther Heeg und Daniel Schade gehörten – bestach vor allem dadurch, dass es der Autorin gelang, eine ganz persönliche Geschichte zu erzählen, durch die die Zeitgeschichte gleichzeitig unaufdringlich durchschimmere. „Das kann gelingen, muss es aber nicht.“, so Hensel. Der Text habe weiterhin einen besonderen Abstand zu den handelnden Personen, „Distanz ohne zu denunzieren und ohne sich gängiger Cliches zu bedienen“. Außerdem käme die Textstruktur, deren häufige Brüche und Ortswechsel die Geschichte noch Jury-Entscheidungverdichten, der geplanten Dramatisierung besonders entgegen.

Anschließend tröstete Frau Dr. Hartinger die Autor/-innen, deren Beiträge das Nachsehen hatten, und versprach, jeden eingereichten Text persönlich zu besprechen, sofern der Autor oder die Autorin daran Interesse hätten.

Pressefoto#01_LuK-Siegerehrung_09.07._Preisübergabe_cc_by_Robert_RaithelDaraufhin übergab Herr Thomas Loest von der Elke und Thomas Loest Stiftung die Siegprämie und gratulierte herzlich der Siegerin, die mehr als erfreutPressefoto#02_LuK-Siegerehrung_09.07._Glückliche_Siegerin_cc_by_Robert_Raithel war über die besondere Ehrung.



Wenig später verdunkelte sich der Raum und über diePressefoto#04_LuK-Siegerehrung_09.07._Was_wir_nicht_wussten_cc_by_Robert_Raithel Leinwand flimmerte ein Streifzug durch das Leipzig von Heute, während der Wettbewerbsbeitrag „Was wir nicht wussten“ von Helma Ritter vorgelesen wurde.

Pressefoto#05_LuK-Siegerehrung_09.07._Fete_im_Punkthochhaus_cc_by_Robert_RaithelDanach bewegte sich das Publikum in Richtung Ost-Passage Theater, um sich nach einer kurzen Begegnung mit einem Wanderprediger plötzlich in einem typischen Grundriss einer Hochhaus-Wohnung der ehem. DDR wiederzufinden. „Fete im Punkthochhaus“ – ein Wettbewerbsbeitrag von Reinhard Bernhof Gott im Himmel - cc by Robert Raithelwurde hier in Auszügen szenisch gelesen, während das Publikum sich als Partygäste bei Sekt und Knabbereien wohlfühlen konnte. Höhepunkt war der Auftritt Gottes, der beständig an der rechten Einrichtung seines Homo-Sapiens-Projektes zweifelte.

Pressefoto#06_LuK-Siegerehrung_09.07._Draussen_cc_by_Robert_RaithelIm Anschluss führte der Weg des Publikums weiter, auf den Neustädter Markt zurück, wo im Schatten der Heilig Kreuz Kirche eine Wagenplatz-Szenerie vorbereitet war. Szenisch gelesen wurde nun der Wettbewerbsbeitrag „Draußen“ einer namenlosen Autorin. Das Publikum tauchte ein in die besondere Atmosphäre des Lebens unter dem freiem Himmel und wurde Teil der komplizierten Entscheidungen, die die Platzgemeinschaft auf ihren PlenaInformationen zu Wagenplätzen zu fällen hatte. Gleichzeitig konnten sich die Gäste Informationszettel zur Geschichte der Wagenplätze von der Wäscheleine angeln und Hintergründe nachlesen, die das wissenschaftliche Begleitseminar des Projektes vorbereitend recherchiert hatte.

Pressefoto#07_LuK-Siegerehrung_09.07._NIL_cc_by_Daniel_SchadeIn gelöster Stimmung endete der rundum gelungene Abend. Ein Teil des Publikums verstreute sich, während der Rest zurück im Pöge-Haus den Klangwelten des Improvisationsnetzwerkes NIL (Radiolux und Gäste) zu lauschen begann.

„Einer der magischen Momente des Kunstfestes Neustadt“ urteilte Stefan Kausch vom veranstaltetenden Pöge-Haus. Dem ist nichts hinzuzufügen.