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LITERARISCHER HERBST: Beste erste Bücher
Veranstaltungsbild

Ein großer Abend der Romandebüts. Aus sechs besonders vielversprechenden Erstlingen wird im Ost-Passage Theater gelesen. Bei der Auswahl haben wir auf eine möglichst große Bandbreite geachtet – in Bezug auf die Autor:innen, den Stil, die Themen und Schauplätze der Bücher: Es geht um einen sprachgewaltigen Familienroman zwischen Kyjiw, Moskau und Berlin der Bachmann-Preisträgerin von 2023 (Valeria Gordeev: „Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle“, S. Fischer), um eine Tochter, die dreißig Jahre nach dem Tod ihres Vaters ins mecklenburgische Dorf ihrer Kindheit zurückkehrt (Corinna Krenzer: „Eine einfache Wahrheit“, Kjona), um eine junge Ärztin in Taiwan, die nach achtzehn Jahren ihrer Mutter wiederbegegnet (Leh-Wei Liao: „Glaszeit“, Luchterhand), um die letzten Jahre zwischen Erna Schilling und dem Maler Ernst Ludwig Kirchner in den Schweizer Alpen (Constantin Lieb: „Wildboden“, Insel), um eine Unternehmensberaterin im Dauerlauf der Selbstoptimierung, die von ihrer eigenen Familiengeschichte ausgebremst wird (Alexandra-Maria Pipos: „Gib mir alles“, KiWi) und um zwei fußballbegeisterte Schwestern, die ihre Leidenschaft erst zusammenschweißt und dann auseinandertreibt (Marie Verse: „Triccs“, Leykam). Moderiert wird das Ganze von Linn Penelope Rieger & Josef Braun (Wasser und Buch).

Zum gesamten Programm des Literarischen Herbstes 2026: https://literarischer-herbst.com/programm/
Instagram: https://www.instagram.com/literarischerherbst/



Valeria Gordeev - 1986 in Tübingen geboren, ist Autorin und Illustratorin. 2023 wurde sie mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet, 2026 erhielt sie den Literaturpreis der Jürgen Ponto Stiftung. „Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle“ (S. Fischer) ist ihr Debütroman, illustriert mit eigenen Zeichnungen und nominiert für den Deutschen Buchpreis 2026.
Corinna Krenzer - 1989 in Frankfurt am Main geboren, hat Geschichte und Ethnologie studiert. 2022 war sie Finalistin des open mike in Berlin. „Eine einfache Wahrheit“ (Kjona) ist ihr erster Roman.
Leh-Wei Liao - 1993 in Göttingen geboren, ist Ärztin und studiert zurzeit Bildende Kunst in Kassel. Seit 2022 schreibt sie und hat in zahlreichen Literaturzeitschriften veröffentlicht, u. a. in „Jenny“ und „Edit“. 2024 war sie Stipendiatin der Jürgen Ponto Stiftung und der Kölner Schmiede. „Glaszeit“ (Luchterhand) ist ihr erster Roman und für den Deutschen Buchpreis 2026 nominiert.
Constantin Lieb - studierte Philosophie und Deutsche Literatur sowie Angewandte Literaturwissenschaft in Berlin. Er arbeitet als Autor und Dramaturg, war u. a. Stipendiat der Villa Aurora in Los Angeles und ist Mitglied der Deutschen Filmakademie. Für seine Arbeit an der TV-Serie „Eden“ erhielt er den Grimme-Preis, für das Drehbuch zu Dominik Grafs Kästner-Verfilmung „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“ war er für den Deutschen Filmpreis nominiert. „Wildboden“ (Insel) ist sein erster Roman.
Alexandra-Maria Pipos - 1989 in Rumänien geboren, wuchs in Deutschland auf. Sie studierte Internationale Beziehungen in Dresden sowie Kommunikations- und Kulturmanagement am Bodensee, arbeitete als freie Journalistin für verschiedene Medien und war als Organisationsentwicklerin tätig. 2021 gewann sie den Schreibwettbewerb des Literaturhauses Zürich, 2023 war sie Finalistin des 31. open mike. „Gib mir alles“ (KiWi) ist ihr Debütroman.
Marie Verse - ist in Berlin aufgewachsen und studierte Psychologie und Literarisches Schreiben in Leipzig, Hildesheim und Chemnitz. 2020 war sie Finalistin des 28. open mike und erhielt den Wortmeldungen-Förderpreis. 2022 und 2023 erschienen ihre Theaterstücke „Alice verschwindet“ und „Alias Anastasius“ bei Suhrkamp Theater, uraufgeführt am Landestheater Linz und am Berliner Ensemble. Marie Verse lebt in Leipzig. „Triccs“ (Leykam) ist ihr erster Roman.

Zum Podcast von Wasser und Buch: https://wasser-und-buch.podigee.io/


Dauer: 120min (mit Pause)
In Kooperation mit: Literarischer Herbst & Leipziger Buchmesse

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