La misteriosa mirada del flamenco // Der geheimnisvolle Blick des Flamingos
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Die kleine Lidia wächst in Chile in einer kleinen Bergbaustadt in einer queeren Hausgemeinschaft aus Trans-Frauen im von Mama Boa betriebenen Alaska House auf. Dort gibt es auf einer Bühne regelmäßig kleine Darbietungen. Die Performerinnen tragen Tiernamen als Pseudonyme wie Adler, Löwin, Piraña und Flamingo. Anfang der 1980er-Jahre kommt es im Dorf zu Infektionen durch eine noch unbekannte Krankheit. Die Bergarbeiter werfen den Trans-Frauen vor, durch Blickkontakt die Herzen der Männer zu erobern und sie so mit der Krankheit zu infizieren. Nachdem Flamingo tot und mit ausgestochenen Augen aufgefunden wird, beschließt Lidia, die Ursache der Krankheit herauszufinden und den Tod ihrer Ziehmutter zu rächen. Das Spielfilmdebüt von Diego Céspedes wurde als chilenischer Kandidat in der Kategorie Bester internationaler Film für die Oscar-Verleihung 2026 ausgewählt. (Céspedes, FR CL DE ES BE 2025 – FSK 16 – OmdU)