„FIDSCHI RAGE“ sucht nach dem Ton von Wut, nach dem „NOISE“ in einem Körper, der durch antiasiatischen Rassismus fremdbestimmt und fremdbezeichnet wird. Im Setting des Livestreamens fragt die Performerin, wie man sich als rassifizierte Person in einer rassistischen Gesellschaft integrieren soll – und begibt sich dabei auf eine Heimsuchung nach nie gelebten Erinnerungen.
Der Abend steht unter der Annahme: Wenn man etwas oft genug sagt, wird es irgendwann wahr. Dabei streifen Motive von Herkunft, Erbe und dem Aufwachsen in Bezug auf ostdeutsche Provinzen den Monolog. **From Othering zum Owning?** – Vom Klischee der „guten Ausländer“ zu einer selbstbestimmten Identität, die ihre Widersprüchlichkeiten zelebriert. **KEEP ON PUNCHING.**
Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Gespräch mit den Künstler:innen statt.
Es spielt: Ana Me Zentgraf
Live-Sound: Marina Erler
Dramaturgie: Enrico Bordieri
Licht-Design: Hannah Reimer
Die Performance wurde im Rahmen des Festivals Performing Exiles der Berliner Festspiele im Juni 2025 uraufgeführt.
Inhaltswarnung: In dieser Inszenierung werden rassistische Fremdbezeichnungen, physische Gewalt sowie soziale und familiäre Ausgrenzung auf sprachlicher und darstellerischer Ebene thematisiert.