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Exile Never Ends
Veranstaltungsbild

Taner, der Bruder der Regisseurin, sitzt in Deutschland im Gefängnis und steht vor der Abschiebung in die Türkei. Bahar Bektaş richtet die Kamera auf ihre Familie. In ruhigen und einfühlsamen Bildern erkundet sie ihre emotionalen und geografischen Welten von Entwurzelung und Neubeginn zwischen Deutschland und der Türkei. In Gesprächen mit ihren Eltern und ihren Brüdern begibt sich die Regisseurin auf eine schmerzhafte Reise in die Vergangenheit. Politische Verfolgung der alevitisch-kurdischen Familie in der Türkei, die Flucht nach Europa 1989, rassistische Übergriffe, Depressionen und Überforderung der Eltern – all das traf die Kinder, die damit unterschiedlich umgehen. Die Ungewissheit über Taners Schicksal in der Türkei ist nur ein Spiegel ihrer Lebenserfahrung als Familie im Exil. Die Verzerrung von Vergangenheit und Gegenwart sowie unterschiedlicher Geografien konfrontiert die Zuschauenden mit einer der Eigenschaften des Exils, nämlich dem Verlust der Orientierung in Zeit und Raum. Gewinner Preis der Filmkritik: Bester Dokumentarfilm Filmfestival Max Ophüls Preis. (Bektaş, D 2024 - OmdU)

Anschließend: Publikumsgespräch mit Regisseurin Bahar Bektaş.

Mehr Informationen: https://jip-film.de/exile-never-ends

YouTube-Trailer: https://youtu.be/yT7vERzObNk

Wir zeigen den Film in den Originalsprachen auf Deutsch und Türkisch mit deutschen Untertiteln.


Dauer: 130min
In Kooperation mit: Luru-Kino & Kurdischen Filmtage Leipzig & jip film & verleih

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