„Young Soul Rebels“ spielt im London der späten 1970er Jahre, kurz vor dem Thronjubiläum der Queen. Der Film folgt zwei schwarzen Freunden, die ein Piratenradio betreiben und sich in einer Stadt bewegen, die von Rassismus, Polizeigewalt und kulturellem Umbruch geprägt ist. Zwischen Soul, Punk und Reggae verhandelt Isaac Julien Fragen von schwarzer Identität, queerer Selbstbestimmung und politischem Widerstand. Der Film verbindet persönliches Begehren mit kollektiver Geschichte und gilt als wegweisendes Werk des britischen queeren Kinos.
(Julien, GB 1991)Mehr Informationen: https://en.wikipedia.org/wiki/Young_Soul_RebelsYouTube-Trailer: https://youtu.be/Y9Ppw0wu-gEWir zeigen den Film in der Originalsprache auf Englisch.
Danach: Die Liebesgeschichte zweier junger Männer in ihren Zwanzigern in einer afrikanischen Großstadt erschüttert eine Gesellschaft, die von Tabus und Verboten aller Art geprägt ist.
„Dakan“, der erste Afrikanische Spielfilm, der Homosexualität thematisiert, war seiner Zeit in vielerlei Hinsicht voraus. Zwei Highschool-Schüler knutschen in einem Auto, was von ihren Familien missbilligt wird. Manga wird zu einem traditionellen Heiler geschickt und schließlich mit Oumou, einer weißen Frau, verheiratet. Von Sory wird erwartet, dass er das lukrative Geschäft seines Vaters übernimmt. Aber die Zeit zeigt, dass niemand seinem Schicksal entkommen kann. In eindringlichen und eindrucksvollen Bildern erzählt Mohamed Camaras Film eine komplexe Geschichte über Liebe und Familie.
(Camara, FR GN 1997 – OmeU)Mehr Informationen: https://en.wikipedia.org/wiki/DakanYouTube-Trailer: https://youtu.be/MGgNo3iFA08Wir zeigen den Film in den Originalsprachen auf Französisch & Mandinka mit englischen Untertiteln.
Filmreihe anlässlich des Black History Month 2026. Im dritten
Jahr in Folge lädt das Ost-Passage Theater Schwarze Kulturschaffende zur Kuration ihres eigenen
Filmprograms ein. An vier Abenden werden so die Vielseitigkeit und Geschichten des
Schwarzer Films in den Mittelpunkt gestellt. Gemeinsam sind Zuschauende eingeladen,
Schwarzes Kino zu entdecken oder sich darin wiederzufinden.
ACHTUNG! Für die Veranstaltungen zum Black History Month kann es zu
Ausschluss kommen bei: kolonialer Reproduktion, kultureller Aneignung,
Rassismus, Sexismus, Transfeindlichkeit, Queerfeindlichkeit oder anderen
Diskriminierungsformen. Mehr Information dazu im Awarenesskonzept.