BLACK CINEMA: "Audre Lorde – The Berlin Years 1984 – 1992" + Vorfilm
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Auch zwanzig Jahre nach ihrem Tod ist der Einfluss der Schriftstellerin und Aktivistin Audre Lorde auf die afroamerikanischen, feministischen und queeren Bewegungen außerordentlich lebendig. Ein wenig beachtetes Kapitel sind dabei ihre Berliner Jahre von 1984 bis 1992, in denen Lorde insbesondere afro-deutschen Frauen zu mehr Selbstbewusstsein verhalf und die sozialen Veränderungen in der Stadt kommentierte, die von Mauerfall und Wiedervereinigung geprägt waren. Zum ersten Mal erlauben persönliche Video- und Audioaufzeichnungen von Dagmar Schultz einen tiefen Blick in das Leben der privaten Audre Lorde, lassen aber auch Mitstreiter, Studierende und Freunde zu Wort kommen. Das außergewöhnliche Porträt wurde im Panorama der Berlinale 2012 uraufgeführt. (Schultz, D 2012 – OmdU)
Wir zeigen den Film in der Originalsprache auf Englisch mit deutschen Untertiteln.
Filmreihe anlässlich des Black History Month 2026. Im dritten
Jahr in Folge lädt das Ost-Passage Theater Schwarze Kulturschaffende zur Kuration ihres eigenen
Filmprograms ein. An vier Abenden werden so die Vielseitigkeit und Geschichten des
Schwarzer Films in den Mittelpunkt gestellt. Gemeinsam sind Zuschauende eingeladen,
Schwarzes Kino zu entdecken oder sich darin wiederzufinden.
ACHTUNG! Für die Veranstaltungen zum Black History Month kann es zu
Ausschluss kommen bei: kolonialer Reproduktion, kultureller Aneignung,
Rassismus, Sexismus, Transfeindlichkeit, Queerfeindlichkeit oder anderen
Diskriminierungsformen. Mehr Information dazu im Awarenesskonzept.