GLOBALE: Skulls of my people
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skulls
Nach einer Besprechung der südafrikanischen Zeitung „Mail & Guardian“ von „Skulls of my people“ war es „eine harmlose Frage“, die den südafrikanischen Filmemacher Vincent Moloi auf einen Kampf um Landrechte und Reparationszahlungen im Nachbarland Namibia aufmerksam machte. Er sah ein Foto von einem traditionellen Herero-Kleid und fragte sich, wieso dieses an europäische Moden erinnerte. So stieß er auf die Geschichte des Genozids, bei dem Anfang des 20. Jahrhundert vier von fünf Herero und die Hälfte der Nama unter deutscher Kolonialherrschaft ermordet wurden.

Moloi musste feststellen, dass niemand von seinen Freunden jemals davon gehört hatte. Damit stand für ihn fest, dass „diese Geschichte erzählt werden muss“. Acht Jahre lang dokumentierte er die Bemühungen der Herero und Nama, die deutsche Regierung zur Anerkennung der historischen Verbrechen und zu Entschädigungszahlungen zu bewegen, und die namibische Regierung zur Rückgabe des damals gestohlenen Landes, das bis heute mehrheitlich im Besitz weißer Siedler ist.

Südafrika, Namibia / 2016 / 67 min / Vincent Moloi / original mit dt. UT / Anschließend Diskussion mit dem Aktivisten Israel Kaunatjike.

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Das ganze Programm der globaLE 2019 …

Acht Jahre lang dokumentierte der südafrikanische Filmemacher Vincent Moloi die Bemühungen der Herero und Nama, die deutsche Regierung zur Anerkennung der historischen Verbrechen und zu Entschädigungszahlungen zu bewegen, und die namibische Regierung zur Rückgabe des damals gestohlenen Landes, das bis heute mehrheitlich im Besitz weißer Siedler ist. (Moloi, ZA NA 2016 – OmdU)

Genre: Diskussion, Kino
Dauer: 67+30 Minuten
Veranstalter: globaLE, Ost-Passage Theater
Reservierung: karten[at]ost-passage-theater.de

 
Mittwoch, 09.10.19
20:00 Uhr
freier Eintritt