Deutschland. Ein Märchenwald.
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Deutschland. Ein Märchenwald._cc by FEJ
Bild: _cc by FEJ
Gruppentherapie mit Texten von Georg Trakl, Charles Perrault, Max Latinski und Lea Schneider

ANGST. Angst ist meistens irrational. Trotzdem bestimmt sie immer mehr unseren Alltag. Angst vor Identitätsverlust, dem Verlust von Privilegien, Angst vor dem vermeintlich Fremden und Gefährlichen. Das Freie Ensemble Jedermann wagt das Experiment, diesen Ängsten nachzuspüren und beginnt seine Suche an der Wurzel: Dem „deutschen“ (Märchen-)Wald. Wir ergründen die Ursprünge von Stigmata und Vorurteilen und fragen: Wie immun sind wir gegen diese Art der Vereinnahmung?

In einer collageartigen Stückentwicklung wird das Publikum selbst zum Spielball des Geschehens und sieht sich schwierigen Dilemmata ausgesetzt. Also: Wer hat Angst vorm bösen Wolf?

Für „Deutschland. Ein Märchenwald“ setzen Ursula Kohl und Max Latinski ihre erfolgreiche Zusammenarbeit aus „MEDEA. KILLING IASON.“ nun als Regieduo fort und beschäftigen sich auch in dieser Inszenierung wieder mit politischen Themen unseres Alltags.

Es spielen: Conrad Böhme, Simon Carl Köber, Marlene Neuhaus, Emily Rosin, Helena Schamne, Pauline Vorberg

Inszenierung: Ursula Kohl und Max Latinski
Kostüm und Bühne: Lea Schneider
Video: Spencer Freudenberg
Musikalische Leitung: Isabelle Reimann
Dramaturgie: Alexandra Emig
Licht und Ton: Marina Erler
Ausstattungsassistenz: Laura Pischelt

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Angst ist meistens irrational und bestimmt trotzdem unseren Alltag. Die collagenartige Stückentwicklung beginnt die Suche nach der Wurzel unserer Ängste: Im „deutschen“ Märchenwald. Und macht das Publikum selbst zum Spielball des Geschehens. Also: Wer hat jetzt Angst vor’m bösen Wolf?

Genre: Theater
Dauer: 60 Minuten
Veranstalter: Freies Ensemble Jedermann
Reservierung: karten[at]ost-passage-theater.de