Der Leipziger Osten: Mehr Soziale Sicherheit durch die Waffenverbotszone?

Für das Sächsische Innenministerium ist klar: Die sogenannte „Waffenverbotszone“ rund um die vordere Eisenbahnstraße macht den Leipziger Osten sicherer. Die Evaluierung des „Erfolgs“ nach einem Jahr Bestehen der Sonderzone, in der grundlegende Bürgerrechte ausgesetzt wurden, durch die Polizeischule Chemnitz wird deshalb nichts anderes ergeben: Gut so, weitermachen! Ob die Sonderechtszone aber tatsächlich mehr Soziale Sicherheit in die Viertel bringt, bezweifelt mittlerweile auch eine Mehrheit im Leipziger Stadtrat und hat deshalb beschlossen, bei der Auswertung des Miss/Erfolges auch die Stimmen, Meinungen und Erfahrungen der vor Ort aktiven Akteure und Nachbar*innen miteinzubeziehen. Wie das praktisch aussehen könnte, weiß dagegen in der Kommunalpolitik keineR so recht. Das Ost-Passage Theater unterstützt deshalb die Kampagne gegen die WVZ und für Soziale Sicherheit, die von Nachbar*innen und Betroffenen ins Leben gerufen wurde. Am Mittwoch, den 04.12. und am Sonntag, den 08.12., finden zwei offene Foren zum Thema im Ost-Passage Theater statt:

  • MI 04.12. „Soziale Sicherheit: Was macht uns wirklich sicher?“ um 18 Uhr
  • SO 08.12. „Ein Jahr Waffenverbotszone“ um 19 Uhr
  • Mehr Informationen: http://ost-passage-theater.de/spielplan/

Lasst uns gemeinsam diskutieren! Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.