Doppelte Premiere am Wochenende

Am Wochenende wartet unsere Nachbarschaftsbühne, die allen Einsteiger/-innen, Hobby-Theatermachern und leidenschaftlichen Amateur-Spieler/-innen eine Bühne geben will, gleich mit zwei Premieren in Uraufführung auf.

Zu sehen ist am Freitag , den 04.05., um 20 Uhr die Produktion „L-OST“. Eine Gruppe von Nachbarn hat unter der Leitung unserer Theaterpädagogin Karolin Süßmann beinahe ein Jahr an einer Stückentwicklung gearbeitet, die rund um das Thema „Nachbarschaft“ und „Fremd im eigenen Haus“ kreist. Collagenartig verdichten sich die einzelnen Szenen zu einer fast lyrischen Liebeserklärung an die gute Nachbarschaft rund um die Eisenbahnstraße. Das Publikum ist zum Mitmachen eingeladen und erwartet einen abwechslungsreichen Abend.

Am Samstag, den 05.05., um 20 Uhr steht dann bereits die nächste Premiere ins Haus. Gemeinsam mit dem Ensemble des TheaterbundT e.V. hat unser Hausregisseur Matthias Schluttig eine Geschichte nach wahren Begebenheiten in Szene gesetzt. „Wässerchen“ kreist um die Liebe zweier Menschen, die sich in einem Bordell kennenlernen. Eine Liebe, die durch soziale Stellung, Alter und Machtspiele zersetzt ist: Es folgt ein dramatisches Auf und Ab der Gefühle, mit einer Brise bitterer Ironie.

Nach den Aufführungen am Freitag und Samstag sind außerdem alle herzlich eingeladen, mit den Künstler/-innen zusammen die Premieren zu feiern.

PREMIERE von “Jedermann” am 06.04. ausverkauft!

Rien ne va plus! Nichts geht mehr. Die Premiere von “Jedermann – Eine*soziale*Trägodie” am Freitag, den 06.04., um 20 Uhr ist ausverkauft. Wer auf Glück spielen möchte, kann es gern an der Abendkasse versuchen. Wir geben ab ca. 19:45 Uhr Stück für Stück die Reservierungen auf, sodass durchaus die Chance besteht, hier noch Restkarten zu ergattern. Ansonsten sind selbstverständlich alle zur Premierenfeier im Anschluss recht herzlich eingeladen.

Wer das Stück sehen möchte und noch keine Karte reserviert hat: Für die zweite Vorstellung am SO 08.04. um 18:00 Uhr und für die dritte Vorstellung am DO 12.04. um 20:00 Uhr gibt es noch Karten. Reservierungen über: karten@ost-passage-theater.de

PREMIERE Seniorentheater: Das dramatische Feuilleton

Das OPT präsentiert noch im Interim:

LVZ vom, 03.05.2017, „Der Kampf um die Wahrheit. Die Pressefreiheit ist beroht wie seit Jahrzehnten nicht.” Der Kampf um die Wahrheit selbst ist voll entbrannt. Es ist weniger ein Kampf um einzelne Fakten oder Meldungen, es ist der Kampf um den Wert der Wahrheit an sich. Um das Wörtlein Tatsache. Deutungsmacht ist reale Macht. Wir erleben eine Krise des Arguments.„Wahrheit ist – womit deine Zeitgenossen dich davon kommen lassen!“ Richard Rorty
Im Laufe eines Jahres besprachen 11 zeitungsaffine Senior/-innen knapp 70 Zeitungsartikel aus den Rubriken: Politik, Gesellschaft, Hirnforschung, Robotik, … uvm. Die Wichtigsten bringen sie in einer abwechslungsreichen Show auf die Bühne. Das dramatische Feuilleton übersetzt, zitiert, kommentiert, macht sich lustig, zeigt persönliche Anknüpfungspunkte, stellt klar, prangert an und macht sich Luft.

https://www.facebook.com/events/163477707587911/

Premiere: 19.01.2018, 19 Uhr, VILLA-Keller, Lessingstrasse 7.
2.Vorst: 21.01.2018,  16 Uhr, VILLA-Keller, Lessingstrasse 7.
3.Vorst: 02.02.2018, 19 Uhr, VILLA-Keller, Lessingstrasse 7.
4.Vorst: 04.02.2018, 16 Uhr, VILLA-Keller, Lessingstrasse 7.

Bald auch bei uns am Haus!

PREMIERE Szenische Lesung: Hafen der Stadt – Die Eisenbahnstraße zwischen Verheißung und Verruf

Ist die Eisenbahnstraße so etwas wie die Bronx, ein unzivilisierter wilder Dschungel mit dunklen Gestalten, in dem ehrbare Bürger um ihr Leben fürchten müssen? Das Ost-Passage Theater konstrastiert Szenen von Tom Wolfes “Fegefeuer der Eitelkeiten” aus dem New York der 1980er Jahre mit Zeitungsmeldungen der letzten Jahre über das Quartier im Leipziger Osten. Ein assoziatives Spektakel, dass sich auf humorvolle, überspitzte Weise mit dem “Angstprodukt” Eisenbahnstraße beschäftigt.

Am 18. und am 23.01. je 19 Uhr im Pöge-Haus (Hedwigstraße 20)

Die Lesung wurde im Rahmen des Projektes „Hafen der Stadt“ vom Team des Ost-Passage Theaters für den Pöge-Haus e.V. entwickelt.

Gott|Fried|Maschine feiert am FR 18.11. um 20 Uhr Premiere

“Gott|Fried|Maschine”Ein philosophisch-performativer Bühnenessay über den unerhörten Niedergang der Subjektivität im Zeitalter der Automaten
am Freitag, den 18.11.2016, um 20:00 Uhr im Neues Schauspiel Leipzig, Lützner Str. 29

gott-fried-maschineAn alle Monaden dort draußen, “wanderers in this crazy world” (Sir Tim Berners-Lee):
Das freie Ensemble der gruppe tag lädt Euch ein auf eine theatrale Reise durch die Philosophie von Gottfried Wilhelm Leibniz – von der Schöpfung der Natur bis zur Selbstschöpfung der virtual reality. In gut 60 Minuten nehmen wir Stellung zu der Frage, wie ein gütiger Gott all die Übel unserer Welt überhaupt zulassen konnte (Leibniz) und ob am Ende das Universum nicht doch nur von einem “Rudel Irrer” (Douglas Adams) regiert wird. Dabei habt Ihr die Möglichkeit, Eure eigenen Fragen an Leibniz mit- und einzubringen. Ein klein wenig interaktiv wird es also auch.

  • Weitere Vorstellungen: Am SA 19.11. oder am FR 25.11. oder am MI 07.12. jeweils um 20 Uhr im Neuen Schauspiel Leipzig
  • Kartenvorbestellungen über: karten[ät]ost-passage-theater.de oder direkt über die Bühne.
  • Weitere Informationen zum Stück gibt es HIER.

Die sozialistische Nachtigall (Uraufführung)

sozialistische NachtigallEin ungarischer Balletttänzer. Ein syrischer Student. Eine bulgarische Zahnärztin. Ein griechischer Flüchtling. Ein vietnamesischer Vertragsarbeiter. Sie alle haben ihre Heimat verlassen, um sich eine Zukunft in der DDR aufzubauen, einem Land, das es heute nicht mehr gibt. Fast 27 Jahre nach der Wende leben sie heute in einem wiedervereinten Deutschland und sehen, wie sich ihre ganz persönliche Geschichte in den Lebensläufen anderer Menschen wiederholt, die mit ihren Ängsten, Sorgen, aber vor allem Hoffnung nach Deutschland flüchten.

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DramaVision* präsentiert: Wildwexel

Probenfoto_Wildwexel_cc by Matthias SchluttigBernhard baut Brücken. Er ist Ingenieur, verheiratet, Vater zweier Kinder. Als er den Auftrag erhält, eine Wildbrücke für Tiere über eine Autobahn zu bauen, lernt er dabei die junge Psychologiestudentin Laura kennen. Seine Sehnsucht erwacht und die Suche nach einem Ausweg aus dem festgefahrenen Eheleben mit Anke, Bernhards Verwandlung beginnt. Während der Therapie seines Stimmleidens begreift er allmählich, dass Laura für ihn die uralte Rolle der griechischen Mondgöttin Semele spielt. Der dramatische Text von Matthias Schluttig untersucht das Phänomen der Dreiecksbeziehung. Wie prägen unsere Eltern unser späteres Sexualleben? Ist die Krise der monogamen Beziehung immer die gleiche? Ist der Mann heute das schwache Geschlecht? Welche Funktion hat einE GeliebteR? Und: Warum brauchen wir Dionysos?

Premiere in Welturaufführung am Freitag, den 01.04.2016, im Dachtheater Haus Steinstraße (Steinstraße 18, 04275 Leipzig) um 20 Uhr.

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