PREMIERE Seniorentheater: Das dramatische Feuilleton

Das OPT präsentiert noch im Interim:

LVZ vom, 03.05.2017, „Der Kampf um die Wahrheit. Die Pressefreiheit ist beroht wie seit Jahrzehnten nicht.” Der Kampf um die Wahrheit selbst ist voll entbrannt. Es ist weniger ein Kampf um einzelne Fakten oder Meldungen, es ist der Kampf um den Wert der Wahrheit an sich. Um das Wörtlein Tatsache. Deutungsmacht ist reale Macht. Wir erleben eine Krise des Arguments.„Wahrheit ist – womit deine Zeitgenossen dich davon kommen lassen!“ Richard Rorty
Im Laufe eines Jahres besprachen 11 zeitungsaffine Senior/-innen knapp 70 Zeitungsartikel aus den Rubriken: Politik, Gesellschaft, Hirnforschung, Robotik, … uvm. Die Wichtigsten bringen sie in einer abwechslungsreichen Show auf die Bühne. Das dramatische Feuilleton übersetzt, zitiert, kommentiert, macht sich lustig, zeigt persönliche Anknüpfungspunkte, stellt klar, prangert an und macht sich Luft.

https://www.facebook.com/events/163477707587911/

Premiere: 19.01.2018, 19 Uhr, VILLA-Keller, Lessingstrasse 7.
2.Vorst: 21.01.2018,  16 Uhr, VILLA-Keller, Lessingstrasse 7.
3.Vorst: 02.02.2018, 19 Uhr, VILLA-Keller, Lessingstrasse 7.
4.Vorst: 04.02.2018, 16 Uhr, VILLA-Keller, Lessingstrasse 7.

Bald auch bei uns am Haus!

PREMIERE Szenische Lesung: Hafen der Stadt – Die Eisenbahnstraße zwischen Verheißung und Verruf

Ist die Eisenbahnstraße so etwas wie die Bronx, ein unzivilisierter wilder Dschungel mit dunklen Gestalten, in dem ehrbare Bürger um ihr Leben fürchten müssen? Das Ost-Passage Theater konstrastiert Szenen von Tom Wolfes “Fegefeuer der Eitelkeiten” aus dem New York der 1980er Jahre mit Zeitungsmeldungen der letzten Jahre über das Quartier im Leipziger Osten. Ein assoziatives Spektakel, dass sich auf humorvolle, überspitzte Weise mit dem “Angstprodukt” Eisenbahnstraße beschäftigt.

Am 18. und am 23.01. je 19 Uhr im Pöge-Haus (Hedwigstraße 20)

Die Lesung wurde im Rahmen des Projektes „Hafen der Stadt“ vom Team des Ost-Passage Theaters für den Pöge-Haus e.V. entwickelt.

Gott|Fried|Maschine feiert am FR 18.11. um 20 Uhr Premiere

“Gott|Fried|Maschine”Ein philosophisch-performativer Bühnenessay über den unerhörten Niedergang der Subjektivität im Zeitalter der Automaten
am Freitag, den 18.11.2016, um 20:00 Uhr im Neues Schauspiel Leipzig, Lützner Str. 29

gott-fried-maschineAn alle Monaden dort draußen, “wanderers in this crazy world” (Sir Tim Berners-Lee):
Das freie Ensemble der gruppe tag lädt Euch ein auf eine theatrale Reise durch die Philosophie von Gottfried Wilhelm Leibniz – von der Schöpfung der Natur bis zur Selbstschöpfung der virtual reality. In gut 60 Minuten nehmen wir Stellung zu der Frage, wie ein gütiger Gott all die Übel unserer Welt überhaupt zulassen konnte (Leibniz) und ob am Ende das Universum nicht doch nur von einem “Rudel Irrer” (Douglas Adams) regiert wird. Dabei habt Ihr die Möglichkeit, Eure eigenen Fragen an Leibniz mit- und einzubringen. Ein klein wenig interaktiv wird es also auch.

  • Weitere Vorstellungen: Am SA 19.11. oder am FR 25.11. oder am MI 07.12. jeweils um 20 Uhr im Neuen Schauspiel Leipzig
  • Kartenvorbestellungen über: karten[ät]ost-passage-theater.de oder direkt über die Bühne.
  • Weitere Informationen zum Stück gibt es HIER.

Die sozialistische Nachtigall (Uraufführung)

sozialistische NachtigallEin ungarischer Balletttänzer. Ein syrischer Student. Eine bulgarische Zahnärztin. Ein griechischer Flüchtling. Ein vietnamesischer Vertragsarbeiter. Sie alle haben ihre Heimat verlassen, um sich eine Zukunft in der DDR aufzubauen, einem Land, das es heute nicht mehr gibt. Fast 27 Jahre nach der Wende leben sie heute in einem wiedervereinten Deutschland und sehen, wie sich ihre ganz persönliche Geschichte in den Lebensläufen anderer Menschen wiederholt, die mit ihren Ängsten, Sorgen, aber vor allem Hoffnung nach Deutschland flüchten.

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DramaVision* präsentiert: Wildwexel

Probenfoto_Wildwexel_cc by Matthias SchluttigBernhard baut Brücken. Er ist Ingenieur, verheiratet, Vater zweier Kinder. Als er den Auftrag erhält, eine Wildbrücke für Tiere über eine Autobahn zu bauen, lernt er dabei die junge Psychologiestudentin Laura kennen. Seine Sehnsucht erwacht und die Suche nach einem Ausweg aus dem festgefahrenen Eheleben mit Anke, Bernhards Verwandlung beginnt. Während der Therapie seines Stimmleidens begreift er allmählich, dass Laura für ihn die uralte Rolle der griechischen Mondgöttin Semele spielt. Der dramatische Text von Matthias Schluttig untersucht das Phänomen der Dreiecksbeziehung. Wie prägen unsere Eltern unser späteres Sexualleben? Ist die Krise der monogamen Beziehung immer die gleiche? Ist der Mann heute das schwache Geschlecht? Welche Funktion hat einE GeliebteR? Und: Warum brauchen wir Dionysos?

Premiere in Welturaufführung am Freitag, den 01.04.2016, im Dachtheater Haus Steinstraße (Steinstraße 18, 04275 Leipzig) um 20 Uhr.

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