HEUTE 04.01. – Kein Vortrag

Leider haben wir für den Nachholtermin (04.01.) der Veranstaltung „Kritik des ostdeutschen Bewusstseins“ keine Rückmeldung von der Referentin erhalten, sodass HEUTE kein Vortrag im Theater stattfindet. Wir hoffen dennoch darauf, die Veranstaltung mit Frau Kleffner zeitnah nachholen zu können. Watch out for information!

Quartiermeister*in Projektförderung – stimm jetzt für das OPT ab!

Du willst dein Nachbarschaftstheater unterstützen?
Dafür brauchst du nur ein paar Klicks zu machen und eine Email-Adresse.

Denn bei Quartiermeister*in, dem Bier für den Kiez, läuft zur Zeit die Abstimmung, welches soziale Projekt den Zuschlag für eine Förderung bekommt.

Mit dem Geld können wir unsere laufenden Kosten decken, oder etwa wichtige Anschaffungen wie eine neue Leinwand angehen – damit uns und dem Viertel unser schönes Nachbarschaftstheater erhalten bleibt und der Betrieb unterstützt wird.

Also – abstimmen und fleißig Bier trinken (am besten an der OPT-Bar 😉 ), dann haben wir die Chance auf die Quartiermeister*in-Fördermittel.

Hier gehts zur Abstimmung:
http://quartiermeister.org/de/leipzig/projektfoerderung/

Es waren unsere Nachbarn …

… die im Zuge der sogenannten „Polenaktion“ am 28. Oktober 1938 von den Behörden nach Polen abgeschoben wurden, bevor sie nach dem Überfall auf Polen interniert und ermordet wurden.

Diesen Freitag, den 09.11.2018, treffen wir uns um 17 Uhr in Gedenken an die vielen Opfer des Nationalsozialismus und zu Ehren der Familie Federmann an den Stolpersteinen Nr. 123 in der Reclamstraße 10 (ehem., heute an der Ecke Weidmannstraße). Wir stellen Kerzen auf (Bitte mitbringen!), putzen gemeinsam die Steine, lesen die kurzen Biographien der Familienangehörigen und hören einige hebräische Lieder, vorgetragen auf einer Harfe.

Kommt zahlreich und lasst uns solidarisch gedenken!

Offener Brief zur Waffenverbotszone auf der Eisenbahnstraße

Keine bürgerrechtsfreie Zone in der Eisenbahnstraße

Mit Empörung mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass die Sächsische Staatsregierung mit Unterstützung der Stadt Leipzig trotz der Bedenken vieler zivilgesellschaftlicher Akteure vor Ort ab dem 05.11.2018 eine sogenannte „Waffenverbotszone“ in der Eisenbahnstraße einrichten wird. Als Teil einer politischen Stimmungskampagne in Vorbereitung auf den sächsischen Landtagswahlkampf 2019 baut sie auf einer jahrelangen Stigmatisierung des Viertels durch Medien und Polizei auf. Mit dem Leipziger Osten soll die „Waffenverbotszone“ in einem der wenigen Stadtgebiete in Sachsen errichtet werden, in dem viele verschiedene Kulturen und Religionen respektvoll und friedlich miteinander zusammenleben. Sie löst die tatsächlichen Problemlagen der Viertel nicht, sondern wird sie vielmehr verschärfen. Wir lehnen die „Waffenverbotszone“ aus folgenden Gründen ab:

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Zusätzlich aus aktuellem Anlass: Infoabend zur neuen „Waffenverbotszone Eisenbahnstraße“ – SO 28.10. 20 Uhr

Mit Empörung mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass die Sächsische Staatsregierung in Tateinheit mit der Stadt Leipzig trotz der Bedenken vieler zivilgesellschaftlicher Akteure vor Ort in der Eisenbahnstraße ab dem 05.11.2018 eine sogenannte „Waffenverbotszone“ einrichten wird.

Diese Form der „Stadtentwicklung“ schlägt der soziokulturellen Arbeit der vielen Engagierten ins Gesicht, die sich seit Jahren um ein positiveres Image der betroffenen Viertel bemühen.

Wir interpretieren das als politische Stimmungskampagne der CDU-geführten Staatsregierung in Vorbereitung auf den Wahlkampf 2019 in Sachsen. Offensichtlich passt eines der wenige Stadtgebiete in Sachsen, in dem viele verschiedene Kulturen und Religionen respektvoll und friedlich miteinander zusammenleben, nicht ins Bild einer sächsischen „Wir-sind-Wir“-Ideologie.

Wie auch immer: Wir müssen reden. Was ist zu tun?

Kommt zahlreich am SO 28.10. um 20 Uhr zum Infoabend ins Nachbarschaftstheater in der Konradstraße 27, über ALDI am Rabet.

Mehr Informationen: http://ost-passage-theater.de/spielplan/

TransInterMultikulturelles Wochenende vom 05.-07.10.2018

Während man andernorts noch vom Tag der Deutschen Einheit verkatert ist, wird im Ost-Passage Theater bereits das kommende Wochenende fieberhaft vorbereitet. Denn anders als die Republik wollen wir uns als Ort der Vielfalt präsentieren. Unter dem etwas sperrigen Titel „TransInterMultikulturelles Wochenende“, das vom Orga-Team liebevoll auch mit „TIM-Wochenende“ abgekürzt wird, starten wir ein ganz besonderes Highlight.

Nach einer kurzen Eröffnung und Programmvorschau am Freitag 05.10. um 19:00 Uhr, gastiert ab 20:00 Uhr eine 15-köpfige Theatergruppe von TheaterX Berlin-Moabit im Haus. Gezeigt wird das theatrale Musical „Meen `Iirhabi!? Who is the terrorist!? Wer ist der Terrorist!?“. Anschließend ab 23:00 Uhr im Konzert zu hören sind: Kayan Project. Das internationale Ensemble verbindet arabischen mit hebräischem und englischem Folk. Angereichert mit Improvisationen entsteht dadurch eine ganz eigene Musiksprache, die die verschiedenen Kulturgrenzen gezielt unterläuft.

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class matters – nächste Szenische Feldanalyse

Heute Abend spielen Gäste wie Performer*innen wieder ein Gesellschaftsspiel, das die Ordnungen in den Klassenverhältnissen neu verteilt. Performer*innen und Zuschauer*innen repräsentieren auf der Bühne die sozialen und kulturellen Kapitalien im Raum. Gemeinsam sortieren wir uns gemäß den eigenen Präferenzen in Klassen, werden zu Klassenkämpfer*innen und Klassenverräter*innen und setzen die sozialen Verhältnisse aufs Spiel. Und Du, Nachbarin? Zu welcher Klasse gehörst Du?

Spielstart: 20:00 Uhr

Das Ende ist nah! Der neue Anfang auch …

Nach Sommerpause, einigen Umbauten und einer fruchtbaren Teamklausur melden wir uns zurück! Ab 01.09.2018 startet die 1. Spielzeit im Ost-Passage Theater. Neben drei Premieren warten auf Dich im September wieder jede Menge spannende, theatrale Grenzformate, politische Diskussionen und inspiriende Musik.

Den aktuellen Spielplan findest Du hier.

Karten kannst Du jederzeit bestellen über: karten[ät]ost-passage-theater.de

Ost-Passage Theater – Öffnet Spielräume!