Zum Ende der 1. Spielzeit: Grillfest und performative Kunstinstallation zur Waffenverbotszone am SA 20.07. ab 18:30 Uhr

Nun ist es soweit! Unsere erste Spielzeit geht zu Ende. 16 Premieren, die meisten in Uraufführung, weit mehr als 10.000 Gäste und eine beeindruckende Zahl von 191 Veranstaltungen unterschiedlichster Ausprägung geben ein beredtes Bild darüber ab, wie erfolgreich wir unser Nachbarschaftstheater in den Vierteln rund um die Eisenbahnstraße etablieren konnten.

Aus diesem Anlass laden für diesen Samstag, den 20.07., ab 18:30 Uhr alle Förderer/-innen, Freunde, Nachbarn und Interessierte zu einem kleinen Grillfest direkt vor dem Haus ein. Außerdem werden wir zu Beginn im Eingangsbereich – 30m Luftlinie zur angeblich „kriminellsten Kreuzung Deutschlands“ – eine Kunstinstallation zur Waffenverbotszone enthüllen und performativ einweihen.

Die Installation hinterfragt die Sinnhaftigkeit der nun seit einem dreiviertel Jahr bestehenden Verbotszone, die Auswirkungen auf die ansässige Bevölkerung und die Wechselwirkung mit den restlichen Bürger/-innen der Stadt und darüber hinaus. Die „feierliche Einweihung“ wird dabei performativ an die offizielle Einführung der Verbotszone am 5. November 2018 durch Innenminister Roland Wöller, OB Burkhard Jung und Polizeipräsident Bernd Merbitz anknüpfen und die Wirkmächtigkeit und Relevanz einer solcher Veranstaltung thematisieren.

Also kommt zahlreich, lasst uns gemeinsam ein Zeichen gegen die Stigmatisierung des Viertels setzen und anschließend gemeinsam feiern!

Unterstütze das OPT: Quartiermeister*in lässt über Projekte abstimmen!

Es ist wieder so weit: Die Quartiermeister – korrekter Konsum GmbH schüttet einen Teil der Gewinne aus dem lokalen Bierverkauf für soziale & soziokulturelle Projekte aus, diesmal für den Raum Leipzig 2.000€. Und wie immer, kann jeder und jede mit darüber abstimmen, an wen die 1x 1.000€ und 2x 500€ gehen sollen.

Auch das Ost-Passage Theater ist wieder mit von der Partie. Deshalb nimm Dir bitte 3min Zeit und stimme für uns ab. Zur Abstimmung geht es hier entlang …

Die Abstimmungsfrist endet zum 31.07.2019. Außerdem kannst Du die Kampagne unterstützen, in dem Du auf Facebook die verschiedenen Inhalte teilst:

Sächsische Erklärung der Vielen

Die Kunst bleibt frei! Die Wissenschaft bleibt frei! In den Städten und im ländlichen Raum! Heute wurde die Sächsische Erklärung der Vielen im smac – Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz vorgestellt. Gemeinsam mit 93 Institutionen aus Kultur und Wissenschaft setzt das Ost-Passage Theater ein Zeichen für eine offene, demokratische und vielfältige Gesellschaft.

Weitere Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen und Privatpersonen können sich der Sächsischen Erklärung der Vielen über die Homepage des Berliner Vereins DIE VIELEN anschließen ↗ dievielen.de/erklaerungen oder direkt an erklaerung.sachsen@dievielen.de schreiben.

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„Dichtermaus“ am Montag muss leider entfallen!

Dichtermaus

Die Montagsaufführung des Tanztheaterstücks „Die Dichtermaus – Wer kann schon Farben fangen?“ vom WERK 2 am 4. März muss leider entfallen. Es gibt aber weiterhin die Gelegenheit, sich Karten für Sonntag, den 3. März zu reservieren. Um 16 Uhr geht es los, kostet 5€ für Kleine und 7€ für Große. Reservierungswünsche schickt bitte per Mail an: karten[ät]ost-passage-theater.de

HEUTE 04.01. – Kein Vortrag

Leider haben wir für den Nachholtermin (04.01.) der Veranstaltung „Kritik des ostdeutschen Bewusstseins“ keine Rückmeldung von der Referentin erhalten, sodass HEUTE kein Vortrag im Theater stattfindet. Wir hoffen dennoch darauf, die Veranstaltung mit Frau Kleffner zeitnah nachholen zu können. Watch out for information!

Quartiermeister*in Projektförderung – stimm jetzt für das OPT ab!

Du willst dein Nachbarschaftstheater unterstützen?
Dafür brauchst du nur ein paar Klicks zu machen und eine Email-Adresse.

Denn bei Quartiermeister*in, dem Bier für den Kiez, läuft zur Zeit die Abstimmung, welches soziale Projekt den Zuschlag für eine Förderung bekommt.

Mit dem Geld können wir unsere laufenden Kosten decken, oder etwa wichtige Anschaffungen wie eine neue Leinwand angehen – damit uns und dem Viertel unser schönes Nachbarschaftstheater erhalten bleibt und der Betrieb unterstützt wird.

Also – abstimmen und fleißig Bier trinken (am besten an der OPT-Bar 😉 ), dann haben wir die Chance auf die Quartiermeister*in-Fördermittel.

Hier gehts zur Abstimmung:
http://quartiermeister.org/de/leipzig/projektfoerderung/

Es waren unsere Nachbarn …

… die im Zuge der sogenannten „Polenaktion“ am 28. Oktober 1938 von den Behörden nach Polen abgeschoben wurden, bevor sie nach dem Überfall auf Polen interniert und ermordet wurden.

Diesen Freitag, den 09.11.2018, treffen wir uns um 17 Uhr in Gedenken an die vielen Opfer des Nationalsozialismus und zu Ehren der Familie Federmann an den Stolpersteinen Nr. 123 in der Reclamstraße 10 (ehem., heute an der Ecke Weidmannstraße). Wir stellen Kerzen auf (Bitte mitbringen!), putzen gemeinsam die Steine, lesen die kurzen Biographien der Familienangehörigen und hören einige hebräische Lieder, vorgetragen auf einer Harfe.

Kommt zahlreich und lasst uns solidarisch gedenken!

Offener Brief zur Waffenverbotszone auf der Eisenbahnstraße

Keine bürgerrechtsfreie Zone in der Eisenbahnstraße

Mit Empörung mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass die Sächsische Staatsregierung mit Unterstützung der Stadt Leipzig trotz der Bedenken vieler zivilgesellschaftlicher Akteure vor Ort ab dem 05.11.2018 eine sogenannte „Waffenverbotszone“ in der Eisenbahnstraße einrichten wird. Als Teil einer politischen Stimmungskampagne in Vorbereitung auf den sächsischen Landtagswahlkampf 2019 baut sie auf einer jahrelangen Stigmatisierung des Viertels durch Medien und Polizei auf. Mit dem Leipziger Osten soll die „Waffenverbotszone“ in einem der wenigen Stadtgebiete in Sachsen errichtet werden, in dem viele verschiedene Kulturen und Religionen respektvoll und friedlich miteinander zusammenleben. Sie löst die tatsächlichen Problemlagen der Viertel nicht, sondern wird sie vielmehr verschärfen. Wir lehnen die „Waffenverbotszone“ aus folgenden Gründen ab:

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